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  • Kritik: Beschwerliche Karriere eines Tiefsee-Tauchers

    Skript zur Freigabe beim Pentagon eingereicht

    Den fiesen Schikanen dieses Hardliners ausgesetzt ist auch ein Landarbeitersohn aus Kentucky (Cuba Gooding Jr.), der 1948 als erster Farbiger in dem amerikanischen Ausbildungscamp für Tiefseetaucher antritt.

    In seinem hochkarätig besetzten Action-Drama "Men of Honor" schildert der amerikanische Regisseur George Tillman Jr. die authentische Lebensgeschichte des schwarzen Taucher-Idols Carl Brashear, der trotz aller Widerstände und Schicksalsschläge mit zähem Willen eine steile Karriere bei der US-Navy machte.

    Auf diese außergewöhnliche Aufsteiger-Story wurde der Filmproduzent Stanley Robertson bereits in den 80er Jahren durch einen Zeitungsartikel aufmerksam. Obwohl die Filmstudios zunächst kein Interesse an dem Stoff zeigten, beauftragte Robertson gemeinsam mit dem US-Komödianten Bill Cosby den New Yorker Nachwuchs-Autoren Scott Marshall Smith mit dem Drehbuch.

    Bei der szenischen Ausarbeitung, die in enger Kooperation mit dem Navy-Veteranen Brashear erfolgte, fasste der Autor die Gegenspieler seines Filmhelden in der Figur des verbitterten Ausbilders zusammen. Realisiert wurde das ambitionierte Filmvorhaben schließlich in Kooperation mit dem "Top Gun"-Produzenten Bill Badalato und Robert Teitel, der den Regisseur mit an Bord brachte.

    Um sich bei den Dreharbeiten die Unterstützung der Navy zu sichern, reichten die Produzenten das Skript zur Freigabe beim Pentagon ein. Als Trainer für die Unterwasser-Sequenzen fungierte ein ehemaliger Marine-Taucher, der die Schauspieler im Seattle Divers Institute of Technology in die Geheimnisse des Tiefseetauchens einweihte. Die Unterwasser-Sequenzen entstanden in einem kalifornischen Flugzeughangar, wo ein sechs Meter hoher Tank geflutet wurde. Für die spektakulären Bilder zeichnet Oscar- Preisträger Pete Romano ("Abyss - Abgrund des Todes") verantwortlich, der als Spezialist für Tiefsee-Aufnahmen gilt.

    In "Men of Honor" zeigt Regisseur Tillman offen die Diskriminierung, der Farbige kurz nach der Aufhebung der Rassentrennung in der US-Navy ausgesetzt waren. In einem erbitterten Kampf um Gleichberechtigung, Ehre und Anerkennung siegt zunächst die Moral, die den starrköpfigen Ausbilder dazu veranlasst, den Anweisungen der Militär-Spitze couragiert entgegenzutreten. Doch nach dem errungenen Etappen-Sieg beginnt für den Film-Helden ein langer, beschwerlicher Marsch durch die Institutionen, den der Regisseur mit viel Pathos und Patriotismus bis zum Ende ausreizt.

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