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  • Kritik: Aufregend, abenteuerlich, animalisch:

    Zwei Jahre ist es her, daß."Ein Schweinchen namens Babe" weltweit die Herzen der Kinozuschauer eroberte. Allein in Deutschland strömten sechs Millionen Besucher in diese originelle, preisgekrönte Komödie. In seiner unterhaltsamen Fortsetzung "Schweinchen Babe in der großen Stadt" schickt der australische Autor, Regisseur und Produzent George Miller ("Mad Max") das liebenswerte rosa Ferkel diesmal von der idyllischen Farm auf eine turbulente Odyssee durch die Großstadt, in der ganz andere Gefahren lauern: aufregend, abenteuerlich, animalisch.

    Diese ungewöhnliche Herausforderung hat sich das freche Schweinchen ganz allein eingebrockt. Da es seine neugierige Schnauze in den Brunnen stecken muß, den Farmer Hoggett (James Cromwell) gerade repariert, passiert ein tragischer Unfall. Der schwer lädierte Hoggett ist vorläufig ans Bett gefesselt und kann seinen Hof nicht mehr bewirtschaften. Als bereits die Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen, hat Mrs. Hoggett (Magda Szubanski) einen rettenden Einfall: Sie wird mit Babe zu einer Tierschau reisen, um dort eine lukrative Prämie zu kassieren. Doch durch Babes Schuld verpassen sie ihren Anschlußflug und stranden in der Großstadt.

    Bei den Dreharbeiten zu diesem 80 Millionen Dollar teuren Spektakel in Australien waren bis zu 800 Tiere gleichzeitig am Set. Um diese Schar von rund 200 Katzen, unzähligen Hundearten, Affen, Enten, Vögeln und Mäusen zu bändigen, wurden rund vierzig Tier- Trainer und Berater engagiert. Alle Hunde, die aus Tierheimen stammten, fanden nach dem Drehschluß bei den Mitgliedern der Filmcrew ein neues Zuhause. Während bei der Produktion bis zu fünf verschiedene Filmteams im Einsatz waren, um die Tiere aufzunehmen, verfolgte Regisseur George Miller die entsprechenden Szenen am Monitor. Für die lippensynchronen Dialoge der Vier- und Zweibeiner zeichnet das Rhythm Hues-Studio für visuelle Effekte in Los Angeles verantwortlich, das bereits für die Tricks von "Ein Schweinchen namens Babe" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

    Mit viel Charme, Witz und Gespür für das richtige Timing ist dem Regisseur George Miller eine rasante Komödie gelungen, deren comic- ähnlicher Stil sich bewußt vom Original abhebt. Dennoch gibt es auch ein Wiedersehen mit Babes tierischen Freunden wie der anhänglichen Ente Ferdinand oder den singenden Mäusen. Zu den absoluten Höhepunkten des Films gehören zweifellos die köstlichen Musik- Einlagen der Tiere, für die Pop-Größen wie Randy Newman und Peter Gabriel verantwortlich zeichnen. Mit "Schweinchen Babe in der großen Stadt" liefert Miller erneut perfekte Kino-Unterhaltung, die tierischen Spaß für die ganze Familie garantiert.

    Birgit Heidsiek, dpa

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