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  • Kritik: An Erfolg des ersten Teils anknüpfen

    Der grausige Fischer mordet wieder. In einen schwarzen Kapuzenmantel gehüllt und mit einem Haken bewaffnet, macht er diesmal auf den Bahamas Jagd auf seine Opfer. Vor allem aber hat es die gewissenlose Kreatur auf die junge Julie abgesehen.

    Sie quälen noch Alpträume von den schrecklichen Morden des Fischers vor einem Jahr. Da kommt die Einladung ihrer College-Freundin Karla, die in einem Radioquiz eine Reise für vier auf eine paradiesische Ferieninsel gewonnen hat, gerade recht. Doch sie ahnt nicht, daß der vermeintliche Traumurlaub zum Alptraum wird. Und der ist diesmal grausame Wirklichkeit.

    "Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast" knüpft an den Kinoerfolg des ersten Teils an. Der Film, der am 29. April in den deutschen Kinos anläuft, wärmt die Horror-Geschichte um den bestialisch mordenden Fischer wieder auf. Die Produzenten folgen damit einer nun schon hinlänglich bekannten Hollywood-Tradition.

    Hat ein Horrorstreifen genügend Kinozuschauer zittern lassen, folgt Teil zwei auf den Fuß. Also mußte auch der Killer mit dem Haken an der Hand auferstehen und mit ihm eine der wenigen Überlebenden aus Part eins - die hübsche Julie, die von Jennifer Love Hewitt gespielt wird. Ihr zur Seite steht Karla, dargestellt von Popstar Brandy. Das Teenie-Idol gibt in dem Schocker von Regisseur Danny Cannon ihr Kinodebüt.

    Insgesamt jedoch hat der Film wenig Neues zu bieten: Jede Menge Leichen, viel Blut und eine Handvoll ängstlicher Teenager, die vom Fischer langsam und brutal dezimiert werden. Ganz abgesehen vom Hotelpersonal, das auf der wegen heftiger Stürme vom Festland abgeschnittenen Insel nach und nach grausam gekillt wird. Einzige Überraschung ist eine Wendung zum Schluß des Films, die hier nicht verraten wird. Aber soviel sei vorweg gesagt: Julie und ihre Freundin schaffen es nach einer tödlichen Jagd natürlich doch, dem Haken-Mörder zu entkommen. Und der Fischer wird getötet - oder doch nicht?

    Ob Julie diesmal Ruhe vor ihrem Peiniger hat, ist zweifelhaft. Dem schwarzen Kapuzenmann scheinen die vielen Kugeln in seiner Brust wenig ausgemacht zu haben, denn am Ende taucht er schon wieder quicklebendig unter dem Bett der Schönen auf. Für die Produzenten ist dies die Chance, den Fischer zu einer Horror-Kultfigur wie Freddy Krueger oder Michael Myers werden zu lassen. Bei entsprechendem Erfolg könnte also noch ein dritter mörderischer Sommer folgen.

    Susann Huster, AP

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