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  • Kritik: "American Werwolf" basiert auf oscarprämiertem Klassiker

    Leipzig (AP) Nächtliches Gewitter in Paris. Die Straßen sind menschenleer. Nur ein Mann rennt in Todesangst durch die Seine-Metropole. Das rettende Taxi erreicht er nicht mehr. Von einem unsichtbaren Monster wird er durch die Kanalisation in die Tiefe gerissen.

    Nichts Neues also im Gruselfilm-Genre, was Regisseur Anthony Waller mit seinem neuen Streifen "American Werwolf in Paris"

    Wie der Einstieg verläuft der gesamte Film nach dem üblichen Strickmuster, von einigen ironischen und auch manchen geschmacklosen Einlagen abgesehen.

    Der kalte Schauder, der das Blut in den Ader gefrieren läßt, bleibt sicher den meisten Zuschauern dieses Streifens erspart. Zu vorhersehbar ist die Handlung, zu vertraut schon die Anstmacher-Zutaten. Die Geschichte des Films erzählt von den drei jungen Amerikanern Andy, Brad und Chris. Statt eines schönen Urlaubs in Paris wartet auf das kalauernde Trio in der Lichterstadt ein Alptraum, der mit dem Auftauchen der mysteriösen Serafine beginnt.

    Andy verliebt sich in die lebensmüde Schöne, die von der sanften Julie Delpy gespielt wird. Zu dumm, daß mit ihr irgendetwas nicht stimmt: Sie verwandelt sich nachts in eine mordende Bestie, einen Werwolf. Andy, dargestellt von Tom Everett Scott, und seine Freunde sehen sich bald umringt von einer Schar dieser gefräßigen Untiere, die nächtens auf Menschenjagd gehen. Auch er selbst wird von einem Werwolf gebissen und mutiert von diesem Moment an zu einem solchen.

    Doch, wie Regisseur Waller offenbar signalisieren will, Liebe gibt es auch unter Werwölfen. Er setzt in manchen Szenen auf eine Art schwarzen Humor, der indes eine ganz spezielle Antenne beim Zuschauer erfordert. So fällt einer Untoten aus Versehen das Auge aus der Höhle, und Andy will ausgerechnet auf Jim Morrisons Grab mit einer Zufallsbekanntschaft schlafen. Einige Vollmondnächte später läßt das Happy-End jedoch nicht mehr lange auf sich warten.

    Der Film basiert auf dem oscarprämierten Klassiker des Genres, John Landis 16 Jahre alter Streifen "American Werwolf in London" und läuft in den deutschen Kinos am 15. Januar an.

    Von AP-Korrespondentin Susann Huster

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