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  • Kritik: Action-Thriller basiert auf Comic-Vorlage

    Die Feinde der Vampire sind Knoblauch und das christliche Kreuz. Doch auf diese kleinen Schwächen muß sich der Jäger der Blutsauger nicht verlassen - denn Blade (Wesley Snipes) hat da ganz andere Dinge im Einsatz: Mit seinem silbernen Schwert hat die Hauptfigur in dem Fantasy-Action-Thriller "Blade", ab 3. Dezember in den Kinos, den Gestalten mit den zwei längeren Zähnen in der Nacht den Kampf angesagt.

    Der Vampirjäger will nämlich den Tod seiner Mutter rächen. Und dabei kommt der Held in die Fänge seines Erzfeindes Deacon Frost (Stephen Dorff), der sich gegen die Führer der Nachtwandler auflehnt, um die Weltherrschaft zu erlangen.

    Der schwarze Action-Held ist eigentlich eine Comic-Figur. Der Vampirjäger erblickte in den bunten Heftchen schon 1972 das Licht der Welt. In dem Kinofilm von Regisseur Stephen Norrington werden dann auch alle Klischees von dem Helden übernommen. Der Superstar in Kampfstiefeln ist immer bewaffnet und gefährlich, um den Kampf mit seinen Gegnern aufnehmen zu können. Doch mit den Superman- oder Batman-Filmen kann der Streifen nicht verglichen werden, weil der Held der Geschichte eine widersprüchliche Mischung aus Gut und Böse ist.

    Hinter dem Held versteckt sich sein väterlicher Freund, der seinem Schützling immer mit Hilfe zur Seite steht. Whistler (Kris Kristofferson) hatte ihn einst von der Straße aufgelesen und ihn im Kampf gegen die Vampire ausgebildet. Er entwickelte für die brutale Kampf-Maschine auch ein spezielles Serum, das seinen Appetit auf den roten Saft unterdrückt. Doch die Dosis der Spezialmixtur muß immer mehr erhöht werden, um gegen die Gegner immun zu bleiben. Blade wurde mit dem Virus der Blutsauger durch seine Mutter infiziert.

    Der Action-Held ist auch ein Wandler zwischen den Welten. Denn ein schon fast umgedrehtes Opfer der Blutsauger benützt die Kampfmaschine als Lockvogel, um seinem Gegner Deacon Frost auf die Spur zu kommen. Der Erzfeind schickt einen seiner Vasallen. So kommt der Jäger auf die Spur eines Clubs, der von den Nachtwandlern betrieben wird. Bei heißen Techno-Rhythmen laben die sich vorzugweise an Blut, das sich literweise aus Wassersprinklern von der Decke ergießt.

    "Unser Held ist ein Vampirjäger, aber Blade ist kein Vampirfilm", betont Produzent Peter Frankfurt. Damit will er offenbar vor falschen Vorstellungen beim Publikum warnen. Doch bei den traditionellen Streifen der Blutsauger geht es auch nur immer um den Kampf zwischen Gut und Böse. Und an dem können sich Kinogänger bekanntlich nicht satt genug sehen.

    Oliver Schmale, AP

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