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  • Kritik: Action-Spektakel der Extra-Klasse

    "Hasta la vista, baby" - die Verabschiedung war endgültig, doch im Zeitalter der Maschinen ist alles möglich. Der "Terminator", in Gestalt von Arnold Schwarzenegger, kehrt nach zwölf Jahren auf die Leinwand zurück.

    "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" setzt am Ende des zweiten Teils der Actionreihe "Tag der Abrechnung" an. John Connor, mit dessen Hilfe die Menschheit vor dem Untergang bewahrt wurde, steht noch immer im Visier des hoch entwickelten Maschinennetzwerks "Skynet". Die Maschinen haben sich dem Krieg gegen die Menschen verschrieben.

    Schwarzenegger als Abrissbirne

    Connor führt ein anonymes Leben, ohne festen Wohnsitz, Adresse oder Handyanschluss. Es gibt keinen sichtbaren Beweis für seine Existenz. Doch der weibliche "T-X" (Kristanna Loken), "Skynets" bislang hochentwickeltste und tödlichste Maschine, ist ihm trotzdem auf der Spur. Sie soll den Auftrag vollenden, den ihr Vorgänger "T-1000" unausgeführt lassen musste: Connor ein für allemal vernichten. Der 22-Jährige ist jedoch nicht ihr einziges Ziel, auf der Liste steht auch Tierärztin Kate Brewster (Claire Danes). Die einzige Überlebenschance der beiden ist der "Terminator" (Arnold Schwarzenegger). Mit seiner Hilfe versuchen sie, den überlegenen "T-X" auszuschalten und somit die Apokalypse zu verhindern

    Regisseur Jonathan Mostow ("U-571", "Breakdown"), der im dritten Teil die Nachfolge von "Terminator"-Urvater James Cameron angetreten hat, inszenierte ein Action-Spektakel der Extraklasse. Etwa 170 Millionen Dollar soll die Materialschlacht gekostet haben. 350 Mitarbeiter erbauten in vier Monaten die Sets in den Studios von Los Angeles. Auf einem Boeing-Gelände wurde ein kompletter Straßenzug nachgebaut. Auf ihm findet die spektakulärste Verfolgungsjagd des Films statt, in der Schwarzenegger quasi als Abrissbirne am ausgefahrenen Schwenkarm hängt.

    Man merkt, dass er sich selbst nicht ganz ernst nimmt

    Man merkt dem Schauspieler österreichischer Herkunft seine 55 Jahre nicht an - die Stuntszenen sind großartig. Nach eigenem Bekunden hat Schwarzenegger in den Wochen vor den Dreharbeiten täglich zwischen drei und fünf Stunden trainiert, um wieder genauso fit zu werden wie vor zwölf Jahren. Der ehemalige Mister Universum kann sich durchaus noch sehen lassen, er sorgt - zumindest im Film - für große weibliche Verzückung, als er im Adamskostüm ein Lokal betritt.

    Für Schwarzenegger ist der Kampfroboter die erfolgreichste Rolle seiner Karriere. Es ist nicht die Kraft seines Wortes, die man an ihm schätzt, vielmehr hat man bei den bleiernen Roboter-Dialogen manchmal eher das Gefühl, dass er sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Aber vielleicht ist ihm gerade deshalb die Rolle des mittlerweile "guten" Roboters auf den Leib geschrieben.

    Fortsetzung ungewiss

    In Kristanna Loken als weiblichem Fiesling hat der "Terminator" ein ebenbürtiges Gegenüber gefunden. Loken setzte sich im Casting gegen 10 000 Kontrahentinnen durch und spielt die menschenähnliche Maschine mit dem stahlharten Blick äußerst überzeugend.

    Ob es mit dem "Terminator" künftig weiter geht, ist noch offen. Dies sei zum einen abhängig vom Willen der Fans und natürlich davon, ob das Geld für ein solches Projekt zusammenkomme, hatte der Regisseur gesagt. Der dritte "Terminator"-Teil war die Fortsetzung jedenfalls wert.

    Kerstin Friedrich, ddp

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