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  • Kritik: Actionheld Vin Diesel auf komödiantischen Abwegen

    Der Plot ist hinreichend bekannt: Ein muskelgestählter raubeiniger Actionheld trifft in ungewöhnlicher Mission auf eine Kinderschar. Und, wie durch ein Wunder, wird aus den anfänglichen Feindseligkeiten durch eine Reihe gemeinsamer Alltags- und Haushaltsabenteuer am Ende Freundschaft und tiefe Zuneigung.

    Ähnlich wie schon Arnold Schwarzenegger in «Kindergarten Cop» zeigt uns nun Muskelprotz Vin Diesel in dem Hollywood-Streifen «Babynator» seine weiche Seite - und trotz des alles andere befürchten lassenden deutschen Titels ist den Filmemachern (Regie: Adam Shankman) damit tatsächlich eine unterhaltsame Familien-Action-Komödie gelungen.

    Navy S.E.A.L Shane Wolfe (Vin Diesel) bekommt den Auftrag, die bedrohte Familie eines ermordeten Wissenschaftlers vor Terroristen zu beschützen. Zu allem Unglück verreist auch noch die Mutter (Faith Ford) der fünf verzogenen Kinder - zurück bleibt ein mit Windeln, Babybrei und pubertierenden Teenagern sichtlich überforderter Navy- Soldat. Nach einer Reihe von amüsanten Missverständnissen und - geschicken wendet sich am Ende alles erwartungsgemäß zum Guten: Die zurückkehrende Mutter findet eine wohlbehütete und «gereifte» Kinderschar vor, die gejagte streng geheime Erfindung des Wissenschaftler wird gerettet und Wolfes Chef als Drahtzieher des Terroristen-Komplotts entlarvt. Wolfe selbst kann den Familiendienst als besserer, weil sensiblerer Mensch beenden.

    Doch weniger die weiche, sondern viel mehr die komödiantische Seite überrascht an Schauspieler Vin Diesel. Während die sensiblen Momente leicht aufgesetzt wirken, strahlt er in seiner Rolle als Babysitter fein nuancierten, ironischen Humor aus - und bewahrt die Story so vor dem Hang ins Lächerliche. Mit dem erfahrenden Actionhelden («The Fast and the Furios») können es die jugendlichen Schauspieler übrigens gut aufnehmen - allen voran Brittany Snow als verliebt-verstörter Teenager Zoe. Sie gibt dem spannenden und unterhaltsamen Film den einzig wirklich bewegenden Moment: Als sie um ihren getöteten Vater trauert.

    dpa

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