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  • Kritik: Action- und Science-fiction-Mix "Spawn" - verblüffende Effekte

    Frankfurt/M (AP) In der Sekunde seines Todes hat der Geheimagent Al Simmons nur einen Wunsch: Er will zurück zu seiner Frau Wanda. Ihr gilt sein letzter, verzweifelter Schrei, bevor ihn seine korrupten Kollegen ermorden. Al (Michael Jai White) würde alles dafür geben, Wanda noch einmal sehen zu dürfen. Und tatsächlich soll er die Gelegenheit dazu bekommen: Unter der Bedingung, im Auftrag des Teufels die Menschheit zu vernichten, darf er mit unmenschlichen Kräften ausgestattet auf die Erde zurückkehren.

    Doch dort hat sich in den fünf Jahren Abwesenheit einiges getan. Erschüttert muß er bei der Rückkehr zu seinem alten Zuhause feststellen, daß Wanda (Theresa Randle) inzwischen seinen ehemals besten Freund Terry (D.B. Sweeny) geheiratet hat. Ihren ersten Mann erkennt sie nicht wieder, denn der gewaltsame Flammentod entstellte sein Gesicht.

    Doch damit nicht genug für den leidgeplagten Heimkehrer: Zugleich belästigen ihn zwei mysteriöse, widerstreitende Gewalten. Der korpulente Clown (John Leguizamo) mit dem blauen Gesicht erinnert ihn immer wieder eindringlich an sein Versprechen an den Teufel. Der schlapphütige Hirte Cogliostro (Nicol Williamson) dagegen mahnt ihn, seine neuen Kräfte zum Wohle der Menschheit einzusetzen und gegen das Böse zu kämpfen.

    Der amerikanische Film "Shawn", der ab 30. Oktober in den deutschen Kinos zu sehen ist, beruht auf einer der erfolgreichsten Comic-Serien in den USA. Weltweit arbeiteten 21 Animations-Grafiker monatelang an der Umsetzung in bewegte Bilder. Herausgekommen ist nach Ansicht von Produzent Clint Goldman trotz minimalem Budget ein erstklassiger Mix aus Action und Science-fiction.

    Ihn selbst habe bei der ersten Lektüre eines "Spawn"-Comics vor allem dessen dunkle, mysteriöse Atmosphäre fasziniert, erinnert sich Regisseur Mark Dippe. Ein Gedanke sei ihm beim Lesen nicht aus dem Kopf gegangen: "Das Leben ist grausam, und das Gute kann nicht immer gewinnen." "Spawn" sei keine einfache Geschichte von Gut und Böse, wirbt er - doch tatsächlich scheint sich kaum ein treffenderes Etikett für den Film zu finden.

    Dafür verblüffen Effekte und Animationen des Films. Spawns höllisches Gastspiel zwischen feuerspeienden Monstern und bizarren Gewächsen steht den Dinosaurier-Szenen aus Spielbergs "Jurassic Park" in nichts nach. Ansonsten bietet die Handlung des Films wenig Überraschungen. Viele Szenen glaubt der Zuschauer längst aus anderen Actionstreifen zu kennen, die meisten Wendungen sind vorhersehbar. Insgesamt ist "Spawn" nur für Action- und Animationsfans zu empfehlen. Wer auf bahnbrechende Neuheiten oder tiefgründige Entwicklungen hofft, wird enttäuscht werden.

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