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  • Kritik: Abenteuer aus der digitalen Trickkiste

    Kaum eine große Hollywood-Produktion dieses Sommers kommt ohne den extremen Einsatz von Spezialeffekten aus dem Computer-Studio aus. Auch die Familienkomödie "Cats Dogs - Wie Hund und Katz" zeigt, was mittlerweile machbar ist.

    Der tiefe Griff in die digitale Trickkiste ermöglicht hier, die alte Geschichte von der Feindschaft zwischen bellenden und schnurrenden Vierbeinern amüsant als moderne Kleinkriegs- und Spionagesatire umzusetzen. Regisseur Lawrence Gutermann setzt ganz auf Spaß und Action.

    Ursprünglich als Zeichentrick geplant

    "Cats Dogs" ist nichts für Katzenfreunde: Die Hunde sind die Guten. Sie sind in einem amerikanischen Vorort technisch in bester James-Bond-Manier zur Katzenabwehr organisiert. Edelstes Ziel der Hunde-Agenten ist es, das Kellerlabor im Haus der Familie Brody zu schützen. Denn hier tüftelt Papa Brody (Jeff Goldblum) angestrengt an einem Heilmittel gegen Hundeallergien.

    Angeführt von dem machtgierigen und skrupellosen Persianerkater Mr. Tinkles, ein Abziehbild der fiesesten 007-Bösewichte, planen die Katzen nun die Eroberung des Labors als wichtigen Schritt zur Weltherrschaft. Sie wollen die Brody-Forschungen sabotieren, das Mittel gemeinerweise in seiner Wirkung umdrehen und weltweit von Mäusen verteilen lassen, damit fortan jeder Mensch allergisch auf Hunde reagiert. Kein leichter Einsatz für den tapferen kleinen Beagle Lou und seine großen, erfahrene Hundefreunde von der Krallenabwehr.

    Killer- und Ninja- Miezen in Kampfjets

    Ursprünglich war "Cats Dogs" als Zeichentrickfilm geplant. Doch die technischen Innovationen der letzten Jahre ermöglichten die Inszenierung mit realen Tieren und Menschen. Nahtlos und verblüffend wirkungsvoll wurde der Realfilm mit Spezialeffekten aus dem Computer und kompliziert gesteuerten Puppen kombiniert. Schräge Gags und Überzeichnungen verweisen aber zurück auf die ursprüngliche Animationsidee. Hunde und Katzen sprechen, haben Mimik und Gestik. Aus friedlichen Samtpfötchen werden Killer- und Ninja- Miezen. Die Fellträger fliegen in Kampfjets, springen mit Fallschirmen ab und verfügen über modernstes technisches Gerät.

    Skurrile Gewaltszenen

    "Cats Dogs" wird als harmloser Spaß für die ganze Familie beworben und ist durchaus ein Film für Freunde lockerer Unterhaltung. Mit seinen skurrilen Gewaltszenen könnte er aber feinfühligen kleinen Tierliebhabern den Popcorn-Genuss im Kino verderben.

    Karin Zintz, dpa

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