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  • Kritik: "Abel"

    Es hat zehn Jahre gedauert, bis eine der erfolgreichsten holländischen Filmproduktionen dank eines kleinen Verleihes jetzt auch zu uns den Weg ins Kino gefunden hat. Erzählt wird die Geschichte von Abel, einem jungen Mann, der trotz seines Alters immer noch am Rockzipfel seiner Mutter hängt und einfach nicht ausziehen will. Die elterliche Wohnung verläßt er nie.

    Als ihn seine Mutter nach einem Streit vor die Tür setzt, irrt er hilflos durch die Straßen, bis er die Stripperin Si kennenlernt. Die ist jedoch pikanterweise die Geliebte seines Vaters.

    Mit viel Witz, Tempo und Skurrilität hat Regisseur Alex van Warmerdam, der auch die Hauptrolle spielt, eine turbulente Komödie inszeniert. Nur um einen treffenden Schluß ist er verlegen.

    Copyright: , 15.3.1996

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