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  • Kritik: 110 humorvolle, romantische und rührende Minuten:

    Der nostalgische Film "Brombeerzeit" erzählt von einem jungen Bauern, der plötzlich von drei Backfischen umschwärmt wird. In 110 humorvollen, romantischen und rührenden Minuten findet das Quartett wahre Liebe und echte Freundschaft. Vom 18. Juni an ist David Lelands Romanadaption, die vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges spielt, auch in deutschen Kinos zu sehen.

    Die meisten britischen Männer sind 1941 an der Front. Wie immer zu Kriegszeiten müssen deshalb die Frauen die lebensnotwendigen Arbeiten übernehmen. Stella (Catherine McCormack), Ag (Rachel Weisz) und Prue (Anna Friel) haben sich freiwillig gemeldet und landen auf dem abgelegenen Bauernhof der Familie Lawrence. Trotz ihres unterschiedlichen Temperaments wachsen die drei Städterinnen schnell zu einem eingeschworenen Trio zusammen.

    Joe Lawrence (Steve Mackintosh), der den bäuerlichen Betrieb gemeinsam mit Vater und Mutter am Laufen hält, ist weit und breit der einzige junge Mann. Der lebenslustigen Prue scheint er genau die richtige Abwechslung zur harten Arbeit. Obwohl Joe verlobt ist, kann er sich Prues eindeutiger Avancen nicht erwehren und landet mit ihr im Heu. Damit ist der Reigen eröffnet: Als nächstes muß sich der Bauernsohn für Ag "opfern", die sich mit 26 zu alt findet, um noch Jungfrau zu sein. Stella dagegen widersteht der Versuchung - zunächst. Die Freundschaft der drei Mädchen wird dadurch seltsamerweise nicht beeinträchtigt.

    Statt auf die Dynamik im Beziehungsgeflecht setzt Regisseur Leland den Akzent auf die Prozesse, die die drei in dieser bewegten Zeit durchlaufen. Den Wunsch nach persönlicher Entfaltung mit der notwendigen Pflichterfüllung in Einklang zu bringen, ist das zentrale Motiv von "Brombeerzeit". Lelands Blick in die nahe Vergangenheit bietet allerdings wenig aktuelle Bezüge. "Brombeerzeit" ist mit Humor inszeniert, und die bis ins Detail sorgfältige Ausstattung verleiht dem Film einen besonderen Zauber. Der wichtigste Grund für einen Kinobesuch ist jedoch, Ag alias Rachel Weisz kennenzulernen, denn die schöne Dunkelhaarige mit den grünen Augen steht wohl auf dem Sprungbrett zu einer internationalen Karriere.

    Silvia Seipel, dpa

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