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    RamsauKombinierer Edelmann Dritter und weiter in Gelb

    Tino Edelmann hat beim ersten Saison-Weltcup der nordischen Kombinierer in Mitteleuropa mit Platz drei die Führung im Gesamtweltcup souverän verteidigt.

    Führender
    Tino Edelmann feierte seinen dritten Platz und die erfolgreiche Verteidigung des Gelben Trikots.
    Foto: Johann Groder - DPA

    Im österreichischen Ramsau musste er sich nach Platz zwei beim Springen im Zielspurt des zehn Kilometer- Laufes nur dem Überraschungssieger Jan Schmid (Norwegen), der erstmals einen Weltcup gewann, und Jason Lamy Chappuis aus Frankreich beugen. «Ein Podestplatz im Weltcup ist immer eine Spitzensache», sagte der Zella-Mehliser nach der spannenden Konkurrenz. Der erst 18 Jahre alte Manuel Faißt (Baiersbronn) schaffte als Siebter das beste Ergebnis seiner Laufbahn.

    Nach dem Springen auf der kleinsten Schanze im Weltcup dieses Winters starteten 24 Athleten innerhalb einer Minute. «Ich fand es gut, dass ich diesmal keine Führungsarbeit leisten musste», erklärte Edelmann. Die zwei Franzosen Lamy Chappuis und Maxime Laheurte hielten anfangs das Tempo hoch, so dass die Verfolger nicht zur Spitzengruppe aufschließen konnten. «Da hatten sie Superski. Meine wurden im Lauf des Rennens aber auch immer besser», schätzte Edelmann ein. «Im Endspurt fehlt mir nach dem langen Krankheitsausfall im Herbst noch etwas die Spritzigkeit», sagte der 26 Jahre alte dreimalige WM-Zweite des vergangenen Jahres.

    «Ich denke, dass Tino von Woche zu Woche auch läuferisch stärker wird», meinte Cheftrainer Hermann Weinbuch, der auch Edelmanns begonnenes Fernstudium als einen Grund für dessen Leistungssteigerung ausgemacht hat. «In den vergangenen ein, zwei Jahren war er nie so richtig mit sich zufrieden. Jetzt hat er eine andere Aufgabe neben dem Sport. Das macht ihn ausgeglichener», schätzte Weinbuch ein.

    Neben der Leistung von Edelmann lobte er ausdrücklich Junior Faißt. «Er springt derzeit sehr stabil. Und wie frech und selbstbewusst er heute bei den Großen mitgelaufen ist, war schon sehr gut. Eines unserer Ziele für diesen Winter war es ja, junge Burschen an unser international erfolgreiches Quartett heranzuführen. Mit 'Manu' und dem ein Jahr älteren Fabian Riessle ist uns das bisher gut gelungen», bemerkte Weinbuch.

    Die Gruppen mit Sommer-Grand-Prix-Sieger Johannes Rydzek (Oberstdorf/12.) und Weltmeister Eric Frenzel (Oberwiesenthal/20.) konnte zwar bis zur Hälfte der fünfmal zwei Kilometer ihren Startrückstand halbieren, schafften aber nicht den Anschluss zur Spitze. Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) trat nach Platz 48 auf der Schanze nicht zum Lauf an.

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