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    Jena (dpa). Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena ist bei der Schließung seiner riesigen Etat-Lücke einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der Club verkaufte die Rasenheizung im Ernst-Abbe-Sportfeld für 350 000 Euro an den Stadion-Eigentümer Kommunale Immobilien Jena (KIJ).

    «Mit dem Verkauf der Rasenheizung ist somit auch Dank der Stadt ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des Sanierungskonzeptes des FC Carl Zeiss Jena erreicht worden», sagte Michael Born, Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena, nach dem Kaufbeschluss durch den Jenaer Stadtrat.

    Am 10. Dezember hatte der Club bekanntgegeben, dass für die zweite Saisonhälfte fast eine Million Euro fehlen. «Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni klafft jedoch ein Liquiditätsloch von 947 000,00 Euro», hatte der Verein mitgeteilt. Durch den Erlös aus dem Verkauf der Rasenheizung haben die Jenaer ihre Finanznot um gut ein Drittel verringert. Beim Erwerb der Rasenheizung handele es sich «nicht um eine Förderung des FC Carl Zeiss Jena, sondern eine in erster Linie kaufmännische Entscheidung», erklärte Martin Berger, Kaufmännischer Leiter der KIJ.

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