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  • Jena kämpft um Schließung der Etatlücke

    Jena (dpa). Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena arbeitet weiter an der Schließung der Etatlücke von 947 000 Euro. Bis zum 15. Januar um 15.30 Uhr muss der Verein beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Bürgschaft über diese Summe hinterlegen.

    Am 16. Dezember kaufte die Stadt Jena dem klammen Club die Rasenheizung im Ernst-Abbe-Sportfeld für 350 000 Euro ab. Dafür muss der Verein nun eine jährliche Miete zahlen. Wie hoch diese ist, wollte Präsident Hartmut Beyer im Rahmen einer Pressekonferenz nicht beantworten. In jedem Fall hat sich der Verein vertraglich ein Rückkaufrecht zusichern lassen.

    Eine fünfstellige Summe haben die Jenaer indes von neuen Sponsoren bekommen. Auch hier wollte Beyer keine genaue Summe nennen. «Wir geben keine Wasserstandmeldungen ab», erklärte Beyer. Dafür sollen in der nächsten Woche alle aktuellen Sponsoren bei einer gemeinsamen Veranstaltung erneut um eine Erhöhung des eigenen Engagements gebeten werden. Insgesamt sollen 300 000 Euro von ihnen gesammelt werden. Für das virtuelle Stadion wurden in vier Tagen schon 1300 Plätze verkauft. Damit haben die Jenaer Fans bereits eine Summe von 20 000 Euro zur Schließung der Etatlücke beigetragen.

    Über einen teilweisen Gehaltsverzicht will der Club im Januar mit den Spielerin des Vereins sprechen. Spieler zu entlassen, sei weiterhin nicht geplant. «Das kann nur das allerletzte Mittel sein. Daran denken wir momentan nicht», sagte Beyer. Die Saalestädter sind auch 29 Tage vor Ablauf der DFB-Frist sicher, den finanziellen Engpass zu überbrücken. «Wir arbeiten fieberhaft und intensiv an der Behebung des Problems», sagte Beyer. Wenn es dem FC Carl Zeiss nicht gelingt, drohen drastische Strafen vonseiten des Verbands. Neben Punktabzug und Geldstrafen ist sogar der Entzug der Drittliga-Lizenz möglich. Die Folge wäre der Zwangsabstieg in die Regionalliga. Ungeachtet des wirtschaftlichen Chaos spielen die Jenaer am Samstag um 14.00 Uhr in der 3. Liga im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld gegen Sandhausen. Und zumindest sportlich läuft es. Vor dem letzten Spiel des Jahres blieb Jena zuletzt drei Spiele in Serie ohne Niederlage.

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