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  • Jeder Vierte flunkert im Netz

    Berlin (dpa/tmn). Im Internet nicht immer korrekte Angaben zur eigenen Person zu machen, raten Datenschützer gelegentlich - und viele halten sich daran. So will jeder vierte Surfer (23 Prozent) hierzulande dabei schon geflunkert haben.

    Dies ergab eine Umfrage des Instituts Forsa für den Branchenverband BITKOM in Berlin. Jeder Zweite von diesen Flunkerern hat bereits einen falschen Namen oder ein nicht korrektes Alter angegeben.

    Ein Drittel hat schon bei der Telefonnummer gelogen, jeweils ein Viertel bei Mail-Adresse, Einkommen oder körperlichen Eigenschaften und 14 Prozent beim Geschlecht. Sechs von zehn Flunkerern (58 Prozent) gaben als Grund an, es sei ihnen suspekt, online so viel Persönliches preiszugeben.

    Knapp die Hälfte (48 Prozent) will sich vor Werbung schützen. Immerhin 10 Prozent wollen dagegen unerkannt nach einem neuen Partner suchen und 5 Prozent einfach nur andere veräppeln.

    Nach Einschätzung des BITKOM gibt es für die Verschleierungstaktik zumindest «teils sehr verständliche Gründe». Befragt wurden gut 1000 Nutzer im Alter ab 14 Jahren.

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