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  • Ist das Kind hochbegabt? Diagnose oft fragwürdig

    Würzburg (dpa/tmn). Wenn bei Kindern vor dem siebten Lebensjahr eine Hochbegabung festgestellt wird, sollten Eltern besser skeptisch sein. Denn für so junge Kinder gebe es kaum geeignete Testverfahren, erklärt Eva Stumpf von der Universität Würzburg.

    Außerdem seien Prognosen in diesem Alter schwierig, da noch viele Veränderungen möglich sind. Auch von Checklisten für die Feststellung einer Hochbegabung lassen Eltern besser die Finger: «Ich halte die Listen für fatal», sagt Stumpf in der Zeitschrift «Eltern». Die Anzeichen ließen sich nicht verallgemeinern.

    Lernen Kinder sehr früh und schnell die Sprache, könne das allerdings auf eine Hochbegabung hindeuten. Diese Kinder könnten schon mit rund einem Jahr Dreiwortsätze bilden und im Extremfall mit vier Jahren anspruchsvolle Bücher lesen, erklärt Stumpf. Haben Eltern den Verdacht, dass ihr Kind hochbegabt ist, sollten sie aber erstmal abwarten und es weiter beobachten.

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