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  • Ingolstadt als Favorit - Heidenheim überrascht

    Leipzig (dpa). Neuling 1. FC Heidenheim wirbelt die Prognosen der 3. Fußball-Liga mächtig durcheinander. Mit nur fünf Zählern Rückstand zu Spitzenreiter FC Ingolstadt und punktgleich mit Pokalschreck VfL Osnabrück hat der Tabellen-6. zum Rückrundenstart gute Chancen auf den Durchmarsch in die 2. Liga.

    In einer Trainer-Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa hatten vor der Saison 17 Coaches Ingolstadt und 18 Osnabrück zu Aufstiegskandidaten erklärt. Beide sind Ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Geheimtipp Holstein Kiel überwinterte dagegen ebenso wie Traditionsclub Dynamo Dresden im Tabellenkeller.

    Kaum jemand hatte die Heidenheimer auf der Rechnung. Vorbereitet für einen möglichen Aufstieg ist der Club dennoch. «Sollte der Fall der Fälle eintreten, wird der 1. FC Heidenheim den Aufstieg sicher nicht ablehnen und ihn zusammen mit seinen Partnern stemmen, auch in finanzieller Hinsicht», sagt Pressesprecher Werner Czernecki. Für den Glücksfall hat der Club bereits mit dem Umbau des Alb-Stadions in eine 10 000 Zuschauer fassende Arena begonnen. Doch die Verantwortlichen treten nach dem herbstlichen Höhenflug 2009 auf die Euphoriebremse. «In Heidenheim denkt keiner an die 2. Bundesliga, auch wenn im Fußball sicher alles möglich ist», meint Czernecki.

    In Ingolstadt hat man konkrete Aufstiegs-Planungen. Die Oberbayern kamen nach einem miserablen Start unter Trainer Horst Köppel mit nur sieben Siegen in 17 Spielen jedoch erst durch dessen Nachfolger Michael Wiesinger wieder in die Erfolgsspur. «Es ist zweifellos ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Die Lust ist groß auf Fußball. Er hat einen sehr guten Draht zur Mannschaft und er weiß, wie die Abläufe hier funktionieren», sagt Oliver Samwald, Pressesprecher der Ingolstädter und betont: «Wenn die Mannschaft das Potenzial weiter abruft, wird sie eine große Rolle spielen im Aufstiegskampf.»

    Auch der VfL Osnabrück, der im DFB-Pokal nach einem 3:2-Sieg gegen Borussia Dortmund ins Viertelfinale einzog, startet mit großen Hoffnungen in die Rest-Rückrunde. Der Tabellenzweite absolvierte in der Winterpause ein Trainingslager im spanischen Benavis und auch die Generalprobe für den Jahres-Auftakt in der 3. Liga lief mit einem 3:0-Sieg gegen das Regionalliga-Team des 1. FC Köln reibungslos.

    Unterdessen ist Holstein Kiel trotz Trainerwechsels seiner Rolle als Geheimfavorit nicht annähernd gerecht geworden und steht auf dem vorletzten Tabellenrang. «Wenn man in die nächsthöhere Liga aufsteigt, geht es erstmal darum, zu sehen, wie stark die Liga ist und wie man sich dort etablieren kann», sagt Präsident Roland Reime. Dafür, dass sogar der Klassenverbleib in Gefahr ist, hat er eine plausible Erklärung: «Das liegt daran, dass wir nicht genug Tore geschossen haben.» Um die Mängel zu beheben hat sich der Club in der Winterpause mit Massimo Cannizzaro und Benjamin Schüßler verstärkt.

    Auch der VfB Stuttgart II, der nur auf Position 17 liegt, zog die Konsequenzen nach zuletzt einem Zähler aus acht Partien: Die Schwaben setzten Trainer Reiner Geyer drei Tage vor dem ersten Rückrundenspiel am Samstag gegen den Wuppertaler SV vor die Tür und stellten Jürgen Seeberger, zuvor bei Alemannia Aachen, als neuen Coach vor.

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