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    RegionalligaIn der Schlussphase viele gute Chancen im Angriff nicht genutzt

    Die Basketballer des ASC Mainz unterliegen in einem spannenden Regionalliga-Spitzenspiel bei der SG Speyer 75:78. Ein Grund: Der Ausfall von Topscorer Willie Whitfields war für die Gäste nur teilweise zu kompensieren.

    Ein Knackpunkt: ASC-Spielmacher Christian Zander fiel in der 21. Minute mit einer Knieverletzung aus.
 
    Ein Knackpunkt: ASC-Spielmacher Christian Zander fiel in der 21. Minute mit einer Knieverletzung aus.  
    Foto: Michael Bellaire/Archiv

    Regionalliga - Die Basketballer des ASC Mainz unterliegen in einem spannenden  Regionalliga-Spitzenspiel bei der SG Speyer 75:78. Ein Grund: Der Ausfall von Topscorer Willie Whitfields war für die Gäste nur teilweise zu kompensieren.

    Das war dann doch zu viel: Die Basketballer des ASC Mainz mussten im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest beim Tabellenzweiten SG TVD-BIS Speyer nicht nur den verletzungsbedingten Ausfall ihres US-Topscorers Willie Whitfield kompensieren, sondern eine Halbzeit lang auch noch auf Spielmacher Christian Zander verzichten. Die Gäste wehrten sich zwar nach Kräften und hielten die Partie durchweg offen, mussten sich in einem spannenden Duell aber doch mit 75:78 (61:59; 36:39; 19:16) geschlagen geben.

    Zander Aus war ein Knackpunkt

    In der Nachbetrachtung war Zanders Aus ein wesentlicher Knackpunkt im Mainzer Spiel. Der ASC-Spielmacher hatte in der 21. Minute einen Schlag aufs Knie bekommen, als er mit dem Knie seines Gegenspielers zusammengerasselt war. Der 26-Jährige konnte nicht mehr weiterspielen. Gestern gab es aus der Physio-Abteilung Entwarnung. "Im Knie ist wohl nix kaputt, es ist eine Prellung", berichtete ASC-Trainer Alexander Heidbrink. "Aber Chris' ruhige Hand beim Aufbau hat uns gefehlt." Zumal Zanders Ausfall nach Whitfield (Rücken) schon der zweite war in diesem Topduell.

    Und trotzdem hätten sich die ASC-Männer in der Schlussminute den Sieg noch schnappen und damit ihre Ausgangsposition für den Kampf um Platz drei weiter festigen können: 40. Minute. Die Gäste führen 72:69. Der Tabellenzweite gleicht per Korbleger und Bonusfreiwurf aus. 72:72. Angriff für den ASC. Vorbei. SG-Korb plus ein Treffer von der Linie. 72:75. Und wieder haben die Gäste vorne ihre Möglichkeiten. Doch ein Korbleger nach Fastbreak und ein Schuss von außen gehen vorbei. Nur noch Sekunden sind zu spielen. Die Gastgeber treffen einen Dreier (72:78), Heidbrink kontert. Das war's.

    Gegner nutzt die Längenvorteile

    "Wir hatten genug Chancen im Angriff, um das Spiel zu gewinnen", fasste Heidbrink zusammen, der unter anderem in Speyer damit beauftragt war, unterm Korb Whitfields Fehlen wett zu machen. "Anfangs haben wir das noch gut verkraftet und ganz gut gereboundet", berichtete der 37-Jährige. "Aber es haben so wie ich Leute bei uns mehr Spielzeit bekommen als sonst. Und da merkt man dann irgendwann schon den Qualitätsverlust." Zumal es die Gastgeber geschickt verstanden, ihre Längenvorteile am Brett dank der Zwei-Meter-Center Robin Gieseck und Marco Lachmann auszunutzen. Heidbrink: "Mit Willie wäre das Spiel sicher ganz anders verlaufen."

    Aber auch ohne ihren Topscorer waren die ASC-Männer in Speyer drauf und dran zu gewinnen. Beide Mannschaften verteidigten von Beginn an stark. Beide Kontrahenten konnten sich jeweils nur kleine Vorteile verschaffen. Mehr als sieben Punkte lagen nie zwischen beiden Teams. In der 33. Minute hatten die ASC-Männer mit sieben Zählern ihren größten Vorsprung. Angeführt von einem stark auftrumpfenden Kevin Luyeye. Und genau diesen Mann bewachten die SG-Spieler am besten als es drauf ankam. "Kevin hat in den letzten drei, vier Angriffen keinen Ball mehr bekommen, das hat Speyer gut gemacht", berichtete Heidbrink. Was nichts daran änderte, dass die ASC-Männer zu viele Chancen ungenutzt ließen. Auch von der Linie. Auch eine Freiwurfquote (12 von 22) kann ein enges Spiel entscheiden.

    Katja Puscher

    ASC Mainz: Brauner (13), Heidbrink (9/2 Dreier), Koltai (5), Kühlborn (2), Luyeye (22/2), Schön (13/1), Zander (7/2), Zutic (4).

    SG Speyer: Comick (25/3 Dreier), Gieseck (15), Grunenberg (4), Haag (3), Lachmann (9/1), Lauer (2), Rühle (2), Thomas (12/1), Togul (6).

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