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  • Immer mehr Wanderreiter mit GPS unterwegs

    Reipeldingen (dpa). Immer mehr Reiter verlassen sich bei ihrem Ritt durch Wälder und Felder auf GPS: Die handygroßen Geräte zeigen Wanderreitern über das satellitengestützte Navigationssystem ihre genaue Position an und leiten sie auf ihrer Tour.

    Das sagte die stellvertretende Vorsitzende des Vereins «Eifel zu Pferd», Bärbel Guckuk, in Reipeldingen (Eifelkreis Bitburg-Prüm). In der Eifel bieten bereits 17 von 45 Betrieben Reitern im Urlaub einen GPS-Service an. «Der Trend geht eindeutig dahin. Es wird immer mehr nachgefragt», sagte Guckuk.

    Um Reitern die Route auf ihre Geräte übertragen zu können, muss der Gastgeber zunächst eine topographische Karte am Bildschirm bearbeiten. «Jede Biegung muss da angeklickt werden», sagte Guckuk. Ist die Tour einmal erstellt, kann sie den Gästen bei Anreise immer wieder aufgespielt werden. Da immer mehr Reiter-Gasthöfe den Service anbieten wollen, werden derzeit Schulungen angeboten, sagte sie.

    Für die Reiter sei GPS «eine Erleichterung»: «Den roten Pfeil auf der Route zu verfolgen, ist leichter als Kartenlesen», sagte Guckuk. Zudem bedeute die Technik «ein Stück Sicherheit». Trotzdem werde immer empfohlen, zusätzlich noch eine Karte aus Papier mitzunehmen. «Das GPS-Gerät kann auch mal ausfallen», sagte sie. Zudem sei in der Eifel der Empfang - in Schluchten und im Wald - teilweise schlecht. Die Geräte werde am Sattel festgemacht oder um den Hals gehängt.

    Der Wanderreit-Urlaub «Eifel zu Pferd» bindet Höfe, Hotels und Güter in der gesamten Eifel in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Belgien mit ein. In den vergangenen beiden Jahren seien erneut Stationen dazu gekommen, sagte Guckuk. Die Reitstationen liegen in der Regel jeweils zwischen 20 und 30 Kilometern auseinander.

    «Ideal für einen Tagesritt», sagte Guckuk. Das Gepäck und der Pferdeanhänger werden vom Gastgeber zum nächsten Hof transportiert. Manche entschieden sich auch für Sternritte und kehrten abends in die Herberge zurück. «Es gibt enorm viele Möglichkeiten». Die meisten Reit-Urlauber in der Eifel kommen aus den Regionen Köln, Aachen, Bonn, aber auch aus Trier, Koblenz und dem Saarland.

    Wer sich einen Einblick über «Eifel zu Pferd» verschaffen möchte: Die Eifeler Gastgeber haben gerade eine aktualisierte Broschüre für 2010 herausgebracht: Auf 133 Seiten sind Anbieter, Routenvorschläge und Pauschalangebote aufgelistet.

    Broschüre «Eifel zu Pferd»: dpaq.de/eifel

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