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    HSV unter Druck - Werkself muss Calhanoglu-Sperre verdauen

    Bayer Leverkusen muss einen Tag nach dem Hakan-Calhanoglu-Schock beim Hamburger SV antreten. Der vom CAS für vier Monate gesperrte Mittelfeldspieler fehlt in einer wichtigen Phase. Immerhin ist der HSV für Bayer ein Lieblingsgegner.

    HSV-Coach
    HSV-Trainer Markus Gisdol fordert einen kämpferischen Auftritt gegen Leverkusen.
    Foto: Axel Heimken - dpa

    Hamburg (dpa). Der Hamburger SV muss im Freitagspiel (20.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen unbedingt die ersten Punkte im neuen Jahr einfahren, die Werkself hat indes den Calhanoglu-Schock zu verdauen.

    Einen Tag vor dem Auftakt zum 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga sperrte der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne Hakan Calhanoglu wegen Vertragsverletzung von sofort an für vier Monate und bestätigte eine Entscheidung des Weltfußball-Verbandes FIFA. Damit fehlt der 22-Jährige, der auch noch 100 000 Euro Geldstrafe zahlen muss, dem Tabellenneunten bis zum Saisonende.

    Der Fall liegt schon sechs Jahre zurück. Damals war Calhanoglu noch Profi beim Karlsruher SC. Als 17-Jähriger unterschrieb er einen Vertrag beim türkischen Erstligisten Trabzonspor, verlängerte dann aber seinen Kontrakt beim KSC. Später wechselte der Mittelfeldspieler zum Freitag-Gegner HSV, seit 2014 ist er bei Bayer.

    Die CAS-Entscheidung sei „ein schwerer Schlag für Hakan, aber auch für uns“, sagte Sportdirektor Rudi Völler. „Nun fehlt uns in der entscheidenden Saisonphase ein ganz wichtiger Spieler.“ Der Champions-League-Achtelfinalist aus Leverkusen will schließlich wieder zurück auf die Europacup-Bühne und nicht weiter abgehängt werden.

    Hoffnung für die zuletzt gestoppte Aufholjagd in der Bundesliga gibt der neuverpflichtete Leon Bailey. Der zwölf Millionen Euro teure Offensivspieler wird mit an die Elbe reisen, aber ebenfalls nicht in der Anfangsformation stehen.

    Leverkusen ist eine Art Angstgegner des HSV. Die Hanseaten gewannen nur zwei der vergangenen 15 Bundesliga-Spiele gegen Bayer. Leverkusen-Coach Roger Schmidt und seine HSV-Kollege Markus Gisdol schlossen 2011 gemeinsam den Trainerlehrgang ab. Schmidt gewann in der Bundesliga bislang alle drei Duelle gegen Gisdol.

    „Wir haben noch neun Heimspiele, da müssen wir mit unseren Fans zusammen alles reinhauen. Wenn du so viele Heimspiele hast, musst du zuschlagen“, sagte Gisdol nach zwei Auswärtsniederlagen in 2017. Elf der 18 Saisonspiele verloren der Tabellenvorletzte, so viele Niederlagen hatte der HSV zu diesem Zeitpunkt noch nie auf dem Konto.

    Der brasilianische Last-Minute-Transfer Walace wird noch nicht von Beginn an für die Gastgeber auflaufen. „Körperlich macht er einen guten Eindruck, hat uns sogar überrascht. Aber entscheidend ist, wie du dich auf so eine andere Art Fußball zu spielen einlassen kannst“, erklärte Gisdol. Der Coach hat großen Respekt vor der Werkself: „Es ist ein schwieriger Gegner, das wird ein ganz intensives Spiel“.

    Fakten Bundesliga.de

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