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    RomHitzlsperger sieht seine WM-Teilnahme gefährdet

    Nationalspieler Thomas Hitzlsperger bangt wegen mangelnder Spielpraxis um seine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.

    Hoffnung
    Thomas Hitzlsperger (l) möchte von Bundestrainer Joachim Löw nominiert werden.

    «Natürlich ist es mein Wunsch, in Südafrika dabei zu sein. Aber es nützt nichts, mir jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen, ob ich nominiert werde oder nicht», sagte der 28 Jahre alte Mittelfeldakteur der Tageszeitung «Die Welt» in einem Interview. Da er auch seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart zu Lazio Rom im Januar zumeist auf der Ersatzbank sitzt, hat er auch die Möglichkeit mit einkalkuliert, bei der Nominierung des WM-Kaders durch Bundestrainer Joachim Löw nicht berücksichtigt zu werden. Die Personalie Hitzlsperger dürfte auch ein Thema bei der WM-Klausurtagung des DFB-Trainerstabs gewesen sein.

    «Ich denke, es ist besser, wenn ich keine großen Erwartungen habe, gelassen bleibe und einfach schaue, wie die Entscheidung am Ende ausfällt», sagte Hitzlsperger, der in der Rückrunde erst auf drei Einsätze gekommen ist. Mit Löw hat er Anfang März in München am Rande des Länderspiels gegen Argentinien (0:1) gesprochen, zudem hat sich der Coach erst kürzlich telefonisch bei ihm gemeldet. «Er bekommt ja aus der Ferne mit, was los ist und dass ich nicht so oft spiele. Er wollte sich die Situation aber von mir schildern lassen», berichtete Hitzlsperger. Und ergänzte hoffnungsfroh: «Er weiß, dass ich fit bin, regelmäßig trainiere und Praxis in vielen Testspielen sammele.»

    Ungeachtet seiner sportlichen Probleme, die zuletzt schon in Stuttgart herrschten und sich nun in der italienischen Hauptstadt fortsetzen, dürfte der schussstarke Linksfüßler gute Chancen haben, zumindest in den vorläufigen WM-Kader zu gelangen. Denn Löw setzt derzeit auf der wichtigen Sechser-Position im defensiven Mittelfeld auf das Duo Michael Ballack (FC Chelsea)/Bastian Schweinsteiger (FC Bayern) München - und hat ansonsten Personalsorgen.

    Nach der Ausmusterung des Bremers Torsten Frings und dem Ausfall des Leverkuseners Simon Rolfes (mehrere Knieoperationen) ist auch Sami Khediras Teilnahme an der WM (11. Juni bis 11. Juli) noch nicht sicher. Der Stuttgarter hat nach einem Anriss von Kreuz- und Innenband nach vierwöchiger Zwangspause gerade wieder dem Mannschaftstraining aufgenommen. Als Alternative stünde für die «Sechs» nur noch Khediras unerfahrener Stuttgarter Teamkollege Christian Träsch auf der Liste.

    Und Hitzlsperger, der unglücklich über seiner Situation bei Lazio ist. «Ich bin gekommen, um so häufig wie möglich zu spielen. Das ist mir bisher nicht gelungen, dementsprechend ist eine gewisse Unzufriedenheit da», betonte der 51-malige Nationalspieler. Deshalb will Hitzlsperger alles daransetzen, bei den um den Verbleib in der Serie A kämpfenden Römern in den verbleibenden fünf Saisonpartien schnellstmöglich wieder zum Einsatz zu kommen - was auch seine WM- Chancen sprunghaft steigern würden. «Mein Ziel ist es, bis zum Saisonende noch auf einige Einsätze zu kommen. Darum kämpfe ich.»

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