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    EssenHertha besiegt Pokal-Fluch: Sieg in Essen

    Mit einem am Ende klaren Arbeitssieg in Essen hat Hertha BSC die Pleiten-Serie im DFB-Pokal beendet und erstmals seit fünf Jahren wieder das Achtelfinale erreicht. Mit 3:0 (0:0) setzte sich der Bundesliga-Aufsteiger bei den viertklassigen Fußball-Amateuren von Rot-Weiss Essen durch.

    Rot-Weiß Essen - Hertha BSC
    Herthas Fabian Lustenberger (r) erobert sich den Ball vom Essener Thomas Denker.
    Foto: Roland Weihrauch - DPA

    Der zur Pause eingewechselte Adrian Ramos (64.) erzielte vor 14 000 Zuschauern im Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße das Führungstor. U21-Nationalspieler Pierre-Michel Lasogga (72.) und der ebenfalls eingewechselte Nikita Rukavytsya (86.) brachten dann den Favoriten ebenfalls mit einem Kopfballtreffer endgültig auf die Siegerstraße.

    Die Hausherren, die sich erstmals seit 2008 wieder für den prestigeträchtigen DFB-Pokal qualifiziert hatten, traten zum ungleichen Duell mit dem Erstliga-Tabellenzehnten als krasser Außenseiter an: Nach vier Regionalliga-Niederlagen war die Mannschaft von Trainer Waldemar Wrobel in der West-Staffel auf Rang 16 abgerutscht.

    Vielleicht hatte auch deshalb Hertha-Trainer Markus Babbel nach der Bundesliga-Nullnummer gegen Mainz gleich sieben neue Spieler aufgeboten. Auch Torhüter Thomas Kraft saß auf der Reservebank, Sascha Burchert stand zwischen den Pfosten und er hielt in der 68. Minute die Führung fest, als er gegen Suat Tokat glänzend parierte.

    Der drei Klassen höher spielende Bundesligist aus der Hauptstadt bemühte sich von Beginn an um Ballbesitz. Trotzdem waren es die Essener, die in der 12. Minute den ersten Schuss auf das Tor abgaben, doch Lukas Lenz traf nur das Außennetz. Die erste echte Chance hatte allerdings der Favorit, Tunay Torun (16.) vergab sie kläglich. So richtig ins Spiel kam die Hertha nicht, in der Offensive fehlte die Genauigkeit, dafür kassierte Änis Ben-Hatira eine Gelbe Karte.

    Nach dem Wechsel blieb Ben-Hatira in der Kabine, für ihn kam Ramos. Doch zunächst gaben die Gastgeber den Ton an, wurden mutiger. Wie schon beim 6:5 nach Elfmeterschießen zum Pokal-Auftakt gegen Zweitligist Union Berlin gaben die Spieler des 2010 noch zahlungsunfähig gewesenen Traditionsvereins alles, überzeugten durch Kampfgeist. Timo Brauer (53.) vergab sogar die Führung.

    Im zweiten Pokal-Duell der beiden Traditionsvereine in 73 Jahren war es dann Ramos, der sich gegen seinen Bewacher durchsetzte und per Kopfball die Weichen stellte. Der ehemalige Essener Jugendspieler Lasoogga traf ebenfalls per Kopf. Den Schlusspunkt setzte dann der Australier Rukavytsya. Hertha, Pokalfinalist von 1977, 1979 und 1993 (Amateure), darf weiter träumen.

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