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  • Henin auf Clijsters Spuren: «Spüre das Feuer»

    Hamburg (dpa). Sie liebt das Theater - aber ihren Sport liebt sie noch mehr. Ein Engagement auf den viel beschriebenen Brettern, die die Welt bedeuten, lehnte Justine Henin ab.

    Sie will zurück auf die harten Plätze der Tenniswelt. Knapp zwei Jahre nach ihrem überraschenden Abschied soll es am 10. Januar so weit sein. Beim bestens besetzten Turnier in Sydney will die 27-Jährige ihr Comeback feiern und sich auf die eine Woche später startenden Australian Open in Melbourne vorbereiten. Hier wie dort startet die gespannt erwartete Rückkehrerin mit einer Wildcard.

    «Ich habe eine Menge schöner Erinnerungen an Sydney», erzählte Justine Henin. Die Freude auf den ersten Aufschlag wachse von Tag zu Tag. Denn sie «spüre das Feuer», das nie wirklich erloschen war, auch wenn sie das in der Stunde ihres Rücktritts behauptet hatte. Das grandiose Comeback von Kim Clijsters in Flushing Meadows entfachte es endgültig von neuem. Cool und scheinbar distanziert hatte sie der langjährigen Kollegin aus dem belgischen Fed-Cup-Team zum Titel bei den US Open gratuliert. Das Feuer loderte da längst schon wieder.

    Ausgebrannt sei sie gewesen und mit den Kräften am Ende, hatte sie im Mai 2008 der erstaunten Tennis-Welt gesagt und den Schläger in die Ecke gestellt. Dabei schien das Glück der zierlichen Wallonin noch Monate zuvor endlich vollkommen geworden zu sein. Nach jahrelangem Zwist hatte sie sich mit ihrer Familie versöhnt, von der sie sich nach dem Tod ihrer Mutter vor vielen Jahren entzweit hatte.

    In Roland Garros feierte sie ihren vierten Triumph nach 2003, 2005 und 2006 und ein halbes Jahr später in New York den letzten ihrer sieben Grand-Slam-Titel. Doch 2007 zerbrach die Ehe mit dem belgischen Tennislehrer Pierre-Yves Hardenne, den sie 2002 geheiratet hatte.

    «Ich bin nicht traurig, eher erleichtert», hatte sie bei ihrem Abschied erzählt und war weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden. In Sydney, wo sie 2004, 2006 und 2008 gewonnen hat, kehrt die 1,66 Meter große Tennis-Ästhetin nun zurück. «Es ist ein wirklich imponierendes Feld», meinte Justine Henin angesichts der Tatsache, dass bis auf die am Rücken verletzte Russin Dinara Safina die komplette Weltelite am Start sein wird.

    Safina hat neben der Russin Maria Scharapowa, den beiden Serbinnen Ana Ivanovic und Jelena Jankovic sowie der aktuellen Nummer eins, Serena Williams aus den USA, den Tennis-Thron nach Henin bestiegen. Die Belgierin hatte insgesamt 117 Wochen an der Spitze der Weltrangliste gestanden. «Ich freue mich auf ein paar richtig harte und herausfordernde Matches. Das ist die beste Vorbereitung auf Melbourne», sagte die Australian-Open-Siegerin von 2004. Ein Comeback wie Kim Clijsters ist ihr zuzutrauen.

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