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  • Haushaltsentwurf für den Sport verabschiedet

    Berlin (dpa). Der Bundestags-Sportausschuss hat mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition den Regierungsentwurf für die Sportförderung 2010 verabschiedet. Die SPD-Mitglieder stimmten dagegen, Vertreter von Grünen und Linkspartei im Ausschuss enthielten sich.

    Der Entwurf sieht vor, dass das Bundesinnenministerium in diesem Jahr wie angekündigt 138,9 Millionen Euro und damit drei Millionen Euro mehr als 2009 für den Spitzensport ausgibt. Mit dem zusätzlichen Geld sollen nicht nur bessere Trainervergütungen gezahlt werden. Es sind auch Verbesserungen bei der sportmedizinischen Betreuung und der Ausstattung von Olympia-Stützpunkten und Leistungszentren geplant. Auch die Forschungseinrichtungen IAT und FES sollen profitieren.

    Die Regierung will erreichen, dass deutsche Sportler in den Sommersportarten in die Weltspitze zurückkehren und das Top-Niveau bei den Winter-Disziplinen halten. Im Zuge der für 2011 geplanten Ausgabenkürzungen muss sich der Sport allerdings auf einen Rückgang der Förderung einstellen.

    Insgesamt sollen in diesem Jahr aus allen Bundesministerien 250,4 Millionen Euro in den Sport fließen. Im vorigen Jahr waren es 235 Millionen, 2008 213,5 Millionen Euro. 2010 steuert das Innenministerium davon rund 155 Millionen bei. Von der Differenzsumme, die nicht in den Spitzensport investiert wird, erhält allein das Bundesinstitut für Sportwissenschaft 5,5 Millionen Euro.

    Nach den Haushaltsberatungen ließen sich die Abgeordneten vom früheren Sportausschuss-Vorsitzenden Friedhelm Julius Beucher über die Vorbereitungen auf die Paralympics vom 12. bis 21. März in Vancouver informieren. Beucher ist jetzt Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) und beklagte eine Ungleichbehandlung behinderter Athleten sowie «eklatante Rückschläge», die nicht hinnehmbar seien. So habe die Stiftung Deutsche Sporthilfe den Antrag auf eine moderate Erhöhung der Medaillenprämien abgelehnt. Beucher sprach von einem «unfreundlichen Akt» und einem falschen Signal.

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