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    MünchenGuardiola plant lockeres Liga-Anschwitzen für ManUnited

    Für Pep Guardiola ist das Bayern-Derby beim FC Augsburg kaum mehr als ein lockeres Anschwitzen vor der Champions League, für viele seiner Profis noch nicht mal das.

    Rotationsprinzip
    Trainer Pep Guardiola will einige Bayern-Stars schonen.
    Foto: Peter Kneffel - DPA

    In der sportlich bedeutungslosen Bundesliga-Partie in Schwaben will der spanische Startrainer des FC Bayern am Samstag wieder auf einige Leistungsträger verzichten, um ihre Regenerationszeit vor dem Rückspiel im Königsklassen-Viertelfinale kommenden Mittwoch gegen Manchester United zu verlängern. «Die Bundesliga ist vorbei, wir haben gewonnen. Das wichtigste Spiel für unsere Zukunft ist am Mittwoch», kommentierte Guardiola.

    Einer ganzen Reihe von Stammspielern wie Franck Ribéry, Arjen Robben, Philipp Lahm oder Thomas Müller winkt die Bank oder sogar die heimische Couch. «Ich werde ein bisschen wechseln in der Aufstellung und im Kader», kündigte Guardiola an und meinte mit Blick auf die zu vernachlässigende Augsburg-Partie lapidar: «Wir müssen probieren, ein gutes Spiel zu machen.» Im Fokus steht längst ManUnited, zumal der Halbfinaleinzug nach dem 1:1 im Hinspiel noch keineswegs gesichert scheint. «Die Leute dachten: Wir gewinnen 4:0, 5:0 dort. Vergesst es! Das ist Manchester United, die beste englische Mannschaft in den letzten 20 Jahren», erklärte Bayerns katalanischer Trainer.

    Offen, ob die beiden englischen Boulevardblätter «Daily Mirror» und «The Sun» dann nach ihren Schmäh-Schlagzeilen über Bastian Schweinsteiger auch Vertreter zu dem Spiel schicken können. Der FC Bayern fordert von beiden Zeitungen öffentliche Entschuldigungen, um ihnen doch noch Akkreditierungen zukommen zu lassen. «Sie müssen sich über ihre Zeitungen entschuldigen. Sie haben den großen Weg gewählt, um Bastian zu beleidigen. Wir erwarten jetzt auf demselben Weg eine Entschuldigung», sagte Medienchef Markus Hörwick. Tags zuvor hatte der Fußball-Triplesieger erklärt, beide Zeitungen am 9. April aus dem Pressebereich der eigenen Arena ausschließen zu wollen.

    Vorher wartet der FCA, der selbst noch auf die Europa-League-Ränge schielt, aber ohne seine Flügelstürmer André Hahn (gesperrt) und Tobias Werner (Bruch der Augenhöhle) sowie vier weitere Stammkräfte auskommen muss. Trainer Markus Weinzierl beklagte eine «brutale Verletztenliste» und entdeckt beim Gegner kaum Schwächen: «Auch wenn mein Kollege Pep Guardiola viel rotieren wird, besitzt Bayern München immer noch Extraklasse.» Mittelfeldprofi Daniel Baier urteilte: «Wenn bei uns im Team jeder zu 100 Prozent daran glaubt, dass wir das Spiel gewinnen können, dann können wir das auch schaffen.»

    Dazu wollen es die Münchner dann aber bei aller Gelassenheit doch nicht kommen lassen. «Die beste Vorbereitung für das Rückspiel gegen Manchester ist es, in Augsburg ein gutes Spiel zu machen», sagte Verteidiger Dante, der zuletzt in der Champions League gesperrt fehlte und nun wieder Spielpraxis sammeln dürfte: «Ich erinnere mich an die Pokalspiele dort. Das war immer schwierig.»

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