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    DubaiGigantentreffen: Woods und Westwood vor Kaymer

    Das Treffen der Golfgiganten in der Wüste von Dubai strapaziert die Nerven der Superstars: Martin Kaymer geriet bei der Dubai Desert Classic im Kampf um den Sieg und Platz eins in der Weltrangliste mit 140 Schlägen (69+71) ins Hintertreffen.

    Im Sand
    Martin Kaymer spielt beim Turnier in Dubai einen Ball aus dem Bunker.

    Auf Abwegen
    Martin Kaymer spielt einen Ball aus der Wastearea.

    Tiger Woods meldete sich als Fünfter mit einer formidablen 66er Runde und insgesamt 137 Schlägen (71+66) hinter dem Spitzentrio mit Rory McIlroy (133/Nordirland), Thomas Aiken (Südafrika) und dem Spanier Sergio Garcia (je 134) zurück.

    Big 3
    Die drei besten Golfer der Welt in einem Flight: Lee Westwood (r), Martin Kaymer (l) und Tiger Woods (M).

    Auch Branchenführer Lee Westwood (139-69+70) schob sich auf Rang elf noch am Weltranglisten-Zweiten Kaymer (20.) vorbei, als das Trio gemeinsam die zweite Runde auf dem Par 72-Kurs im Emirates GC unterhalb des 800 Meter hohen «Burj Khalifa» gedreht hatte. Der Rheinländer muss gewinnen, um Westwood abzulösen. Der Ratinger Marcel Siem (27./141-71+70) war nur um einen Schlag schlechter als Kaymer.

    Perfekter Schwung
    Von seiner überragenden Technik hat Tiger Woods nichts eingebüßt.

    Kaymer hat sich Zurückhaltung im Trubel um seine Person bei Interviews in Dubai auferlegt und kommentierte die 71 Schläge nicht. «Ich will mich hier ganz und gar aufs Golf konzentrieren», meinte der Rheinländer aus Mettmann. 25 Jahre nach der Thronbesteigung von Bernhard Langer wäre er erst der zweite Deutsche auf dem Gipfel.

    Starke Runde
    Tiger Woods konnte mit seiner zweiten Runde in Dubai sehr zufrieden sein.

    Alle Augen waren auf die Elefanten-Runde des Trios gerichtet, das am 10. Grün mit dem ersten Abschlag begann. Nach einem Auftakt-Birdie kosteten Kaymer Bogeys an der 14 und 15 zwei Schläge, ehe er mit zwei weiteren Birdies die 18 Löcher mit eins unter Par beendete. Woods lobte seinen Konkurrenten trotzdem: «Er spielt super. Kein Wunder, dass er in den Rankings so weit oben ist.»

    Fairwayschlag
    Der Engländer Lee Westwood versucht, einen Ball auf das Grün zu schlagen.

    Der von Kaymer nach seinem Sieg vor zwei Wochen in Abu Dhabi auf Rang drei verdrängte Woods meldete mit seiner bogeyfreien 66er Runde nach langer Durststrecke Ambitionen an. «Ich habe mich direkt wieder ins Turnier gespielt, nicht so viele Fehler wie gestern gemacht. Ich wusste, dass es wichtig war, eine Duftmarke zu setzen.» Seit 15 Monaten hat er kein Turnier gewonnen. Das ist ihm seit 1996 nicht passiert.

    Stark
    Rory McIlroy hat sich beim Turnier in Dubai eine sehr gute Ausgangsposition verschafft.

    Westwood sucht seit dem Sprung an die Spitze im Oktober 2010 immer noch nach seiner Form, mit der er vor allem beim Ryder-Cup-Sieg kurz zuvor in Wales gegen die USA die Konkurrenz deklassiert hatte. «Ich bin von mir ein bisschen enttäuscht, wie ich an den ersten beiden Tagen die Bälle getroffen habe», meinte der 37-Jährige nach zwei Bogeys auf den vier Schlusslöchern.

    In Front
    Der Südafrikaner Thomas Aiken liegt nach zwei Runden in Dubai an der Spitze.

    Dafür hielt der erst 21 Jahre junge McIlroy auch nach seiner 65er Auftaktrunde und 68 Schlägen in Runde zwei das, was die Experten dem Weltranglisten-Siebten zutrauen. Der junge Mann mit dem Kraushaar auf dem Kopf gilt als die nächste Nummer 1.

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