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  • Gerichtsmediziner: Untersuchungsergebnis im April

    Vancouver (dpa). Mit einem Untersuchungsergebnis zum Unfalltod des georgischen Olympia-Rodlers Nodar Kumaritaschwili ist erst in etwa zwei Monaten zu rechnen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa von den zuständigen Gerichtsmedizinern der kanadischen Provinz British Columbia.

    «Die Gerichtsmedizin ist nicht dazu da, Fehler zu finden, sondern Empfehlungen zu geben, die die öffentliche Sicherheit erhöhen und Todesfälle in ähnlichen Situationen verhindern helfen», sagte Sprecherin Kate Trotter vom Regionalbüro des Coroners Service (Gerichtsmedizin).

    Kumaritaschwili war am 12. Februar im olympischen Eiskanal von Whistler mit schätzungsweise 145 Stundenkilometern während des Trainings gestürzt und aus der Bahn geschleudert worden. Er überlebte den Unfall nicht. Danach wurde die Bahn gesperrt, die zuständigen kanadischen Behörden leiteten eine Untersuchung ein. Bereits am Tag nach dem Todessturz wurde in der Eisrinne im Whistler Sliding Centre wieder trainiert; am 13.FSamstag begannen die Männer ihren Einsitzer- Wettbewerb. «Die Entscheidung, die Bahn wieder zu öffnen, war eine Einzelfallentscheidung», erklärte Trotter.

    Die zuständigen Polizeibeamten hätten sich korrekt an die Vorschriften gehalten, versicherte Corporal Dan Moskaluk von der Royal Canadian Mountain Police (RCMP). «Meine Behörde hat den Unglücksort abgesperrt, Zeugen befragt und dafür gesorgt, dass der Verunglückte in die Klinik gebracht wird», sagte Moskaluk. «Erst nach dem Tod des Sportlers wurde die Gerichtsmedizin eingeschaltet.»

    Nach dem Todesfall soll das Tempo auf dem Eiskanal für die Winterspiele 2014 in Sotschi reduziert werden. Darauf einigten sich der Rodel-Weltverband FIL und die russischen Olympia-Organisatoren. «Sie werden eine Bahn bauen, auf der die Geschwindigkeit niedriger ist», sagte FIL-Generalsekretär Svein Romstad.

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