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    Für nachhaltige Möbel auf FSC-Logo achten

    Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Möbel aus nachhaltig geschlagenem Holz erkennen Verbraucher an einer FSC-Zertifizierung. «Es gibt im Moment leider noch nichts anderes als dieses Gütesiegel», sagte Nina Grießhammer vom WWF Deutschland.

    FSC-Siegel
    Das FSC-Siegel steht für nachhaltige Holzwirtschaft und legale Abholzung. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

    «Man sieht es dem Möbelstück nicht an, ob es gutes oder schlechtes Holz ist, ob es biologisch nachhaltig oder konventionell abgebaut wurde», erklärte die Expertin für internationale Forstpolitik anlässlich des «Jahres der Wälder» der Vereinten Nationen, das am Mittwoch (2.2.) in New York eingeläutet wird.

    Das FSC-Label wird vom Forest Stewardship Council vergeben, einer internationalen Nicht-Regierungsorganisation mit Sitz in Bonn. Die FSC-Standards basieren nach Angaben der Organisation auf zehn Prinzipien und 56 Indikatoren. Findet sich das freiwillige Logo auf einem Holz- oder Papierprodukt, stammt es aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. «Das FSC-Zeichen sagt nicht nur aus, dass das Holz aus legaler, sondern auch aus ökologisch nachhaltiger Abholzung stammt», erläuterte Grießhammer.

    Das Logo ist oft auf die Umverpackung oder auf das Produkt selbst aufgedruckt. Im Bereich der Indoor-Möbel sei das Logo allerdings noch nicht allzu verbreitet, sagte die Waldexpertin. «Da gibt es noch ganz viel Nachbesserungsbedarf.» Kunden sollten ihre Verbrauchermacht nutzen: «Wenn ich das Siegel im Laden nicht sehe, sollte ich zum Verkäufer gehen und danach fragen.» Wie verbreitet es ist, dazu gebe es keine offiziellen Zahlen. «Wer hundertprozentig sicher sein will, sollte nur Möbel mit diesem Logo kaufen.»

    Alternativ empfiehlt Grießhammer, auf die Herkunft des Holzes zu achten. «Bei Tropenholz, das kein FSC-Logo trägt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es aus Raubbau stammt, einfach höher.» Das sei aber kein sicherer Ausschluss. Die Hersteller seien nicht verpflichtet, die Herkunft des Holzes zu kennzeichnen. Und viele Möbelstücke seien aus unterschiedlichen Hölzern zusammengesetzt. «Wenn Sie heute ihren neuen Wohnzimmertisch kaufen, dann können sie ein Produkt kaufen, dass aus illegalem Einschlag stammt, ohne es zu wissen.» Wer hundertprozentig sicher sein wolle, sollte auf die FSC-Zertifizierung Wert legen.

    Mehr Verbreitung als bei Möbeln hat das Zeichen laut Grießhammer bei Papierprodukten. Das Holz für Schulhefte, Bücher oder Toilettenpapier stamme häufig schon aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald. Verbraucher, die nachhaltige Waldwirtschaft unterstützen wollen, achten am besten auch bei diesen Produkten auf das Logo mit den drei Buchstaben FSC unter einem grünen Baum, rät die WWF-Expertin.

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