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  • BonnFür Hauskauf nutzen: Teilbetrag aus Alt-Riester-Vertrag

    Seit dem Jahresbeginn können auch Riester-Sparer mit älteren Verträgen nur einen Teil ihres angesparten Kapitals zur Immobilienfinanzierung einsetzen. Bislang mussten sie ihrem Riester-Konto mindestens 10 000 Euro entnehmen.

    Dies galt, wenn sie ihren Vertrag vor 2008 abgeschlossen hatten und selbst genutzten Wohnraum finanzieren wollten, erläutert der Verein Wohnen im Eigentum in Bonn. Allerdings hätten nur wenige seit Einführung der Riester-Rente im Jahr 2002 überhaupt eine so große Summe angespart. Für Verträge ab 2008 galt die 10 000-Euro-Beschränkung von vornherein nicht.

    Riester-Sparer können ihr Geld ganz oder teilweise zum Bau oder Kauf eines Einfamilienhauses, einer Eigentumswohnung, einer Genossenschaftswohnung oder eines lebenslangen Dauerwohnrechts nutzen. Auch Immobilienkredite lassen sich damit tilgen, erklärt der Verein. Das Geld vom Riester-Konto erhöhe zudem das Eigenkapital und könne dazu beitragen, günstigere Hypothekendarlehen auszuhandeln.

    Allerdings gelten diese Regelungen nur für selbst genutzte Häuser und Wohnungen, die nach dem 1. Januar 2008 gebaut oder gekauft wurden. Nicht erlaubt ist den Angaben zufolge außerdem, mit dem Riester-Geld eine Renovierung oder Modernisierung zu finanzieren.

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