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  • FIFA ändert Prozedere für Kauf von WM-Tickets

    Johannesburg (dpa). Der Weltverband FIFA hat auf die geringe Nachfrage nach Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika reagiert und das Prozedere für den Ticketverkauf modifiziert.

    Die Verbände der 32 Teilnehmer können nun in einer zusätzlichen Phase vom 9. Februar bis 7. April für Fans ihrer Mannschaft reservierte Karten verkaufen. Jedem Team stehen für jedes Spiel zwölf Prozent der Tickets zur Verfügung.

    Diese Billets hatten in der ersten, am 13. Januar abgelaufenen Verkaufsphase, in vielen europäischen Ländern nur geringes Interesse hervorgerufen. Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) blieb nach Angaben von FIFA-Berater und DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt deutlich unter seiner Quote von insgesamt rund 21 000 Karten für die Vorrundenpartien gegen Australien, Serbien und Ghana.

    Um die hohe Nachfrage in bestimmten Ländern zu belohnen, gehen nicht nachgefragte Kontingente aus der ersten Bestellphase an Verbände, in denen die zwölf Prozent ausgeschöpft wurden. In wie vielen Fällen und welchen Ländern das Kontingent komplett verkauft wurde, teilte die FIFA allerdings nicht mit.

    In den ersten beiden Verkaufsphasen im Jahr 2009 hatte die FIFA rund 674 000 Bestellungen erhalten. Insgesamt stehen für die 64 Spiele vom 11. Juni bis 11. Juli gut drei Millionen Karten zur Verfügung. Aus Deutschland liegen laut Schmidt bisher rund 32 000 Kartenanträge vor. Die WM-Veranstalter hoffen auf 450 000 WM- Touristen aus aller Welt.

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