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    Fall für Notarzt: Wann Insektenstiche gefährlich werden

    Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für die meisten sind Bienen- oder Wespenstiche harmlos. Aber wer allergisch ist, kann Atemnot, Schwindel oder Herzrasen bekommen. Dann sollten Betroffene schnell handeln.

    Anflug der Wespen
    Wespenstiche sollte man nicht unterschätzen. Im Zweifel ist es besser, den Notruf zu wählen.
    Foto: Frank Rumpenhorst - dpa

    Bei starken Beschwerden nach einem Insektenstich sollten Betroffene sofort den Notruf 112 wählen. Das gilt auch bei Übelkeit oder bei Stichen in den Hals oder im Mund. In der Regel treten schwere Folgen in den ersten zwei Stunden nach dem Stich auf. Darauf weist Gösta Lotz von der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Universitätsklinik Frankfurt hin.

    Ob man allergisch gegen Insektengift ist, zeigt sich erst, wenn man gestochen wurde. Vorher abklären lässt sich das nicht. Natürlich gehört nicht jeder Wespenstich zum Notarzt. Örtlich begrenzte Reaktionen des Körpers - wie die Rötung und die schmerzhafte Schwellung - sind gut selbst zu behandeln: etwa mit kühlenden Umschlägen oder cortisonhaltigen Cremes.

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