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    Ex-HRE-Chef Funke will sich äußern

    München (dpa). Vor dem Münchner Landgericht wird der Strafprozess um den größten deutschen Schadenfall der weltweiten Finanzkrise 2008 fortgesetzt. Am zweiten Prozesstag will sich der angeklagte Ex-Bankier Georg Funke äußern und die Vorwürfe der Anklage zurückweisen.

    Prozess
    Die Staatsanwaltschaft wirft Funke und dem mitangeklagten ehemaligen Finanzvorstand Markus Fell vor, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise die Bilanzen der Bank geschönt zu haben.
    Foto: Peter Kneffel - dpa

    Die von Funke geleitete Immobilienbank HRE war im September 2008 in Schieflage geraten. Da die Bank wegen ihrer Größe als systemrelevant galt, sprang der Bund bis 2010 mit fast zehn Milliarden Euro an Finanzhilfen und weiteren 124 Milliarden Euro an Bürgschaften ein.

    Die Staatsanwaltschaft wirft Funke und dem mitangeklagten ehemaligen Finanzvorstand Markus Fell vor, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise die Bilanzen der Bank geschönt zu haben. Funke sieht sich als Opfer der Umstände und will einen Freispruch erreichen. Der mitangeklagte ehemalige Finanzchef hatte die Vorwürfe am ersten Prozesstag bereits zurückgewiesen.

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