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  • AOK Stippler lobt wachsende Strukturen in Rheinland-Pfalz

    Es passiert etwas im Land

    „Wie und wann bin ich das erste Mal mit dem Thema Pflege in Berührung gekommen? Meine Pflegeerfahrung rührt aus den 1970er- bis 1990er-Jahren. Ich bin in einer Großfamilie mit zunächst vier, dann drei Generationen unter einem Dach groß geworden. Das waren insgesamt acht bis elf Menschen.

    Dr. Irmgard Stippler wurde 1964 in Bonn geboren, sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder, einem Sohn und einer Tochter. Seit 2014 ist die promovierte Volkswirtin Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland Pfalz/Saarland.  Foto: Ditscher
    Dr. Irmgard Stippler wurde 1964 in Bonn geboren, sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder, einem Sohn und einer Tochter. Seit 2014 ist die promovierte Volkswirtin Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland Pfalz/Saarland.
    Foto: Ditscher

    Irgendwann wurden meine Großeltern pflegebedürftig. Auch bei uns wurde dies auf viele Schultern verteilt. Jedes Kind hatte seine Aufgabe. Ich bin in einer dörflichen Umgebung aufgewachsen. Und meine Eltern waren selbstständig, hatten also viel Kundenkontakt. Meine Großeltern saßen draußen auf der Bank, und es war immer jemand zum Reden da. Das hat die Familie entlastet.

    Natürlich ist das heute doch eher eine Ausnahme. Allerdings passiert etwas: Gerade in Rheinland-Pfalz hat Pflege eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Hier wird darüber nicht nur geredet, sondern auch etwas getan. Es gibt in Rheinland-Pfalz insgesamt 135 Pflegestützpunkte – so viele wie nirgendwo sonst in Deutschland. Und es entwickeln sich sorgende Netzwerke mit regionalen Kümmerern, in Fachkreisen Quartiersmanagement genannt.

    Das Modell Großfamilie wird in das Konzept Mehrgenerationenhäuser übertragen, kombiniert mit einer dörflichen Gemeinschaft. Dort gibt es die Möglichkeit der Ansprache in Orten der Begegnung wie dem Verein, dem Kindergarten, der Schule oder dem Einzelhandel.

    Wenn ich das mit meiner persönlichen Erfahrung vergleiche, ist das der richtige Weg. Wir müssen das Älterwerden in eine breite gesellschaftliche Umgebung integrieren. Diese Infrastruktur bauen wir gerade gemeinsam auf, besonders in ländlichen Regionen. Am Ende sind es die Kommunen, die das sehr stark in der Hand haben, die jedoch im gerade in Kraft getretenen Pflegestärkungsgesetz III auch eine wichtige Rolle spielen.“

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