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  • Ersetzter Referee nicht in Wettakten

    Olpe (dpa). Der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) kurzfristig für eine Partie ausgetauschte Schiedsrichter ist nach Erkenntnissen seines Fußball-Kreises nicht in den Wettskandal verstrickt.

    «Nach meinem Kenntnisstand taucht der Name Thorben Siewer in den staatsanwaltlichen Ermittlungsakten im Fall des Wettskandals nicht auf», sagte der Jurist und Vorsitzende des Fußball-Kreises Olpe, Andreas Hebbeker, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

    Der 22 Jahre alte Referee aus Drolshagen im Sauerland war am 4. Dezember als Assistent für die am nächsten Tag ausgetragene Partie der 3. Liga zwischen dem VfL Osnabrück und Wacker Burghausen ersetzt worden, da er «nach DFB-Informationen namentlich in den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Bochum zu möglichen Spielmanipulationen in Deutschland auftauchen soll». Hebbeker kritisierte diese Maßnahme scharf: «Das halte ich für ein vorschnelles Vorgehen des DFB. Da sitzen erfahrene Leute, die wissen, welche Maschinerie sie damit in Gang setzen. Sie haben einen 22-Jährigen im Regen stehen lassen. Das ist ein absolutes Unding.»

    Deshalb hat der Anwalt den DFB in einem Brief aufgefordert, die öffentliche Namensnennung des Schiedsrichters zu erklären. «Wir warten darauf, dass der DFB sich äußert. Ich bin überzeugt, dass da nichts dran ist», sagte Hebbeker. Der DFB geht davon aus, zeitnah Akteneinsicht zu erhalten. Das teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Bis zu diesem Zeitpunkt werde Siewer nicht eingesetzt. «Wir haben nie gesagt, dass er in einem negativen Sinne in den Akten stehen soll. Es ist eine reine Schutzmaßnahme zum Wohle des Wettbewerbs und des Schiedsrichters», sagte der Sprecher.

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