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    Entscheidung fällt am Turm

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    Arme, Beine und der Kopf sind beim Bouldern gefragt. Konrad Hilgert (Nahegau) löste die Aufgaben bei den Kindern am besten.
Foto: Klaus Castor
    Arme, Beine und der Kopf sind beim Bouldern gefragt. Konrad Hilgert (Nahegau) löste die Aufgaben bei den Kindern am besten.
    Foto: Klaus Castor

    "Das war ein wunderschöner Wettbewerb. In dieser Form habe ich das noch nie erlebt", sagte Patrick Falke, der den Cup gemeinsam mit Tim Suchomel organisierte. Falke präzisierte seine Freude: "Trotz der Wettkampfsituation haben sich alle gegenseitig geholfen. Da wurden Fragen beantwortet oder sich gegenseitig abgesichert. Selbst die Kandidaten für die ersten Plätze haben sich unterstützt." Im Gegensatz zum Sportklettern (mit Sicherheitsseil) ist beim Bouldern (ohne Sicherheitsseil) der Weg das Ziel. Desto mehr Schwierigkeiten auf dem Kurs bewältigt werden, umso mehr Punkte erhielten die Teilnehmer, von denen einige bereits bei deutschen Meisterschaften am Start waren.

    Bei den Frauen lieferten sich Katrin Heldwein (Sektion Kirn) und Alex Opp (Nahegau) ein heißes Duell. Trotz eines Wadenkrampfes setzte sich die Kirnerin am Ende durch. Bei den Männern wechselte die Führung zwischen Fabian Roth (Kaiserslautern) und Lokalmatador Georg Saueressig ständig. Das Maß aller Dinge war ein Boulder am Turm, der von keinem Teilnehmer im ersten Versuch erklettert werden konnte. Die beiden Konkurrenten schenkten sich nichts, bis sich Roth mit 60 Punkten Vorsprung nach vorne schieben konnte. Nicole Krummenauer gewann den Jugendwettbewerb, obwohl sie wegen einer Erkrankung kürzlich noch pausieren musste. Sie verwies Luisa Rheingans aus Koblenz auf Platz zwei. Bei den Jungen war Ole Prieß konkurrenzlos. Das hinderte ihn aber nicht an einem starken Auftritt. Mit den erzielten 1020 Punkten wäre er bei den Männern auf Rang drei gelandet. "Das ist für einen Jungen in dem Alter eine Wahnsinnsleistung", lobte Falke. Auch den Kindern war der Spaß am Suchen der besten Routen und dem Umsetzen an der Wand deutlich anzumerken. Die "Vereinsmeisterschaft" entschied Konrad Hilgert nur ganz knapp vor Luca Schwalm und Duaine Kühne für sich.

    "Mit gelassener Zufriedenheit blicken wir auf die Veranstaltung zurück und nehmen einiges an Eindrücken mit, um uns noch zu verbessern", resümierte Falke. Für ein klein wenig Ernüchterung hatten die schwachen Teilnehmerzahlen, speziell im Nachwuchsbereich, gesorgt. Zum einen gab es Konkurrenzveranstaltungen, zum anderen hatten die Nahegauer auch gefordert, dass die Eltern ihre Kinder an die Wand begleiten. Das schreckte wohl einige ab. "Eigentlich schade, denn speziell für Kinder ist Bouldern eine ganz tolle Sportart, weil sie die Koordination fördert und der gesamte Körper trainiert wird", erklärte Falke. Im Gelände haben die Boulder eine Matte auf dem Rücken, die als Sicherung für den Absprung dient. Der Boulderkeller im Luise-Rodrian-Haus ist allerdings komplett mit dicken Matten ausgelegt, sodass ein ungefährlicher Abgang jederzeit möglich ist.

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

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