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    Eltern empfinden ihre Rolle als zwiespältig

    Allensbach (dpa/tmn) - Die Elternrolle ist für viele Mütter und Väter ambivalent. Laut einer Umfrage sind 84 Prozent stolz darauf, ein Kind großzuziehen. Damit einher geht aber auch ein Mangel an Zeit.

    Glücksmomente mit der Familie
    Kinder bringen Eltern viele Glücksmomente. Doch Vater oder Mutter zu sein bedeutet auch, sich einschränken zu müssen - finanziell zum Beispiel. (Bild: dpa/tmn)
    Foto: DPA

    67 Prozent der Befragten gaben an, viel weniger frei über ihre Zeit verfügen zu können als früher. 59 Prozent machen sich mehr Sorgen als früher, 43 Prozent müssen sich finanziell stärker einschränken. Das geht aus einer repräsentativen Allensbach-Umfrage hervor, an der 1026 Eltern mit Kindern unter zwei Jahren teilnahmen.

    Nach ihren Freudenmomenten gefragt, steht für Eltern das Kuscheln mit ihrem Kind an erster Stelle (86 Prozent). Zu sehen, wie es sich entwickelt, freut 83 Prozent der Befragten. Mit dem Kind zu spielen, empfinden 70 Prozent als positiv.

    Besonders unzufrieden zeigte sich die Gruppe der Alleinerziehenden und Paare, die niemanden zur Unterstützung haben. Von den Alleinerziehenden gaben 56 Prozent an, dass das Leben mit Kind anders als vorgestellt ablaufe. Wer sich alleine mit dem Kind fühlt, stimmt dieser Aussage zu 47 Prozent zu. Betrachtet man die gesamte Gruppe der befragten Eltern, sind es nur 35 Prozent.

    Auf einer zehnstufigen Glücksskala von 1 = «überhaupt nicht glücklich» bis 10 = «sehr glücklich», lag der Gesamtdurchschnitt bei 7,6. Alleinerziehende erreichen einen Wert von 6,1, Alleingelassene von 6,7. Auch die finanziellen Mittel spielen eine Rolle: Am glücklichsten schätzten sich die Eltern ein, die über ein monatliches Nettohaushaltseinkommen von mindestens 3000 Euro verfügen (8,2). Wer weniger als 2000 Euro verdient, erreicht einen Glückswert von 7,8.

    Die Zufriedenheit mit der Elternrolle hat auch Einfluss auf die Entscheidung, ein zweites Kind zu bekommen. Während Eltern in Paarbeziehungen zu 44 Prozent angaben, «bestimmt» ein weiteres Kind zu wollen, sind es bei den Alleinerziehenden nur 7 Prozent. Bei denjenigen, denen es an Unterstützung bei der Betreuung mangelt, sind es 22 Prozent.

    Geld scheint diese Entscheidung nur marginal zu beeinflussen: 41 Prozent der Eltern, die weniger als 2000 Euro monatlich ausgeben können, möchten «bestimmt» ein zweites Kind. Von den besser situierten Eltern (Einkommen von mehr als 3000 Euro monatlich) sagten dies sogar weniger, nämlich 34 Prozent.

    Die Erhebung wurde von dem Babynahrungshersteller Humana in Auftrag gegeben. Die Eltern wurden persönlich interviewt.

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