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    BerlinDüsseldorf 1:1 in Bochum - Paderborn weiter stark

    Sascha Rösler hat Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf vor der ersten Saisonpleite in der 2. Fußball-Bundesliga bewahrt. Zum Auftakt der Rückrunde musste sich der Herbstmeister beim VfL Bochum aber mit einem 1:1 (0:1) begnügen.

    Ungeschlagen
    Sascha Röslers (r) Treffer zum 1:1 bewahrte Düsseldorf vor einer Niederlage.
    Foto: Jonas Güttler - DPA

    Vor 17 260 Zuschauern traf Takashi Inui (38. Minute) für die Hausherren. Rösler (74.) markierte den Ausgleich für die Düsseldorfer, die auch im 25. Ligaspiel hintereinander ohne Niederlage blieben. In einem hektischen Match bestimmte Bochum zunächst das Tempo und erspielte sich die besseren Torchancen. Mirkan Aydin scheiterte mehrfach an Fortuna-Keeper Michael Ratajczak (2./14.). Der Revierclub agierte aggressiv in den Zweikämpfen und ließ Düsseldorf nur wenige Räume. Nach gutem Zuspiel von Aydin erzielte Inui mit einem sehenswerten Schuss das 1:0. Die Gäste konnten sich vor der Pause nur selten befreien und Akzente setzen.

    Spielverderber
    Auch Paderborns Torschütze zum 2:0, Nick Proschwitz (r), verdarb das Debüt von Hansa-Trainer Wolf.
    Foto: Oliver Krato - DPA

    Der 1. FC Union Berlin setzte derweil seine Erfolgsserie fort. Der Hauptstadtclub gewann mit 4:0 (2:0) gegen den FSV Frankfurt und ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen. Vor 12 721 Zuschauern im «Stadion An der Alten Försterei» erzielten Chinedu Ede (17. Minute), der Frankfurter Momar N'Diaye (28.) mit einem Eigentor, Christian Stuff (78.) und Simon Terodde (82.) die Treffer der Gastgeber, die nach dem 18. Spieltag weiter in oberen Drittel der Tabelle stehen. Für die abstiegsbedrohten Gäste war es dagegen bereits das achte sieglose Spiel nacheinander.

    Abgestaubt
    Im Nachsetzen erzielte der Berliner Christian Stuff (l) das 3:0 gegen den FSV Frankfurt.
    Foto: Robert Schlesinger - DPA

    Das Überraschungsteam des SC Paderborn ließ im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga nicht locker. Zum Auftakt des 18. Spieltages am Freitag bezwangen die Ostwestfalen Hansa Rostock mit 2:0 (1:0) und verdarben Hansas neuem Coach Wolfgang Wolf den Einstand beim Ostsee-Club.

    Misslungener Einstand
    Rostocks neuer Trainer Wolfgang Wolf konnte die Niederlage nicht verhindern.
    Foto: Oliver Krato. - DPA

    Tief im Tabellenkeller steckt auch der Karlsruher SC fest, der beim MSV Duisburg mit 1:3 (0:1) verlor und damit schon seine vierte Niederlage in Serie einstecken musste. 1860 München bezwang Eintracht Braunschweig mit 3:0 (1:0).

    Kopfballduell
    Matthias Cuntz (l) zog mit dem KSC beim MSV mit Daniel Brosinski den Kürzeren.
    Foto: Roland Weihrauch - DPA

    «Ich bin absolut überzeugt, dass wir das hinbekommen können», hatte Wolf vor seiner ersten Partie für Rostock seinen Mannen Mut gemacht. Doch nach dem Anpfiff lief es wie so oft: Mit einem feinen Freistoß brachte Alban Meha (17. Minute) die Hausherren in Front. Kurz vor der Pause hatte Rostock Glück, als Paderborns Markus Krösche einen Foulelfmeter (44.) an den Pfosten setzte.

    Souverän
    Die Münchner Löwen konnten gleich dreimal jubeln.
    Foto: Andreas Gebert - DPA

    Den Gästen war vor dem Tor die Verunsicherung deutlich anzumerken. Eiskalt agierte dagegen Paderborn: Nick Proschwitz traf mit seinem elften Saisontor (51.) zur Entscheidung. «Wir glauben ganz stark an unsere Qualitäten», sagte SC-Coach Roger Schmidt. «Mit dem Selbstvertrauen gehen wir in die Spiele und bringen sie nach Hause.» Zerknirscht war Wolf: «Vom Auftreten her, vom Willen her, von der Körpersprache her bin ich zufrieden - mit dem Ergebnis nicht. Aber wir lassen den Kopf nicht hängen.»

    Nichts zu holen gab es auch für Karlsruhe: In Duisburg gerieten die Gäste nach einem Patzer von Keeper Dirk Orlishausen früh durch ein Tor von Goran Sukalo (3.) in Rückstand. Nach der Pause trafen Emil Jula (57.) und Daniel Brosinski (71.) für den MSV. Bogdan Müller konnte für die harmlosen Gäste nur verkürzen (59.). Am Ende stand die vierte Niederlage in Serie für den KSC, der auch unter Trainer Jörn Andersen nicht aus dem Tabellenkeller kommt.

    Seinen Aufwärtstrend setzte 1860 München fort, das allerdings beim Heimsieg gegen den Neuling aus Braunschweig vor allem durch seine Cleverness überzeugte. Lange dominierten die Gäste die Partie, über Zählbares durften sich aber nur die «Löwen» freuen: Stefan Aigner brachte die Münchner (32.) in Führung. Nach dem Wechsel machten Djordje Rakic (58.) und Benjamin Lauth (65.) alles klar.

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