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    ZakopaneDSV-Team verpasst Podest in Zakopane

    Trotz einer guten Vorstellung von Rückkehrer Severin Freund sind die deutschen Ski-Adler der Konkurrenz beim Team-Weltcup in Zakopane hinterhergeflogen und verpasste als Vierter deutlich das Podest.

    Euphoriebremse
    Severin Freund liegt mit dem Team nur auf dem fünften Rang.
    Foto: Daniel Karmann - DPA

    Das DSV-Quartett mit Andreas Wank, Andreas Wellinger, Richard Freitag und Freund offenbarte zu viele Schwächen. «Das ist nicht unser Anspruch und schade. Aber wir bekommen sicher noch unsere Chancen», sagte Freund.

    55,1 Punkte betrug der Rückstand auf Sieger Slowenien. Zu den drittplatzierten Österreichern, die auf Vierschanzentourneesieger Gregor Schlierenzauer verzichten mussten, fehlten den deutschen Springern 22,7 Zähler. Zweiter wurde Polen. «Dass die Slowenen gewonnen haben, ist keine Überraschung. Die sind geschlossen stark», kommentierte Freund das Ergebnis.

    Der 24-Jährige, der wie Wellinger nach der Vierschanzentournee eine kurze Verschnaufpause erhalten hatte, konnte als Schlussspringer die Patzer seiner Teamkollegen nicht mehr ausbügeln. Mit 125 und 129 Metern bot der Bayer die mit Abstand beste Leistung im DSV-Quartett, das ansonsten enttäuschte. «Die Pause hat mir gut getan», meinte Freund.

    Von Beginn an befanden sich die Deutschen in der Verfolgerrolle, weil Startspringer Wank nur bei 120,5 und 121 Meter landete. «Meine Sprünge waren nicht optimal. Ich hatte mir mehr ausgerechnet», räumte er danach ein. Mit seiner mäßigen Leistung gab der Thüringer dem Team-Youngster Wellinger eine schwere Aufgabe mit. Diese konnte der 17-jährige Oberschüler, der bei der Vierschanzentournee als Gesamt-Neunter geglänzt hatte, dieses Mal nicht lösen. Nur 121 und 120,5 Meter ließen den Rückstand weiter anwachsen.

    «Ich bin noch nicht ganz schmerzfrei», entschuldigte sich Wellinger. Der Senkrechtstarter im deutschen Team war am vergangenen Sonntag beim Tournee-Finale in Bischofshofen gestürzt und hatte sich dabei eine Rückenblessur zugezogen. «Es geht aber zu springen», meinte Wellinger.

    Die danach von Freitag erhoffte Attacke blieb aus. Mit 122,5 und 123 Metern konnte auch der Sachse, der 48 Stunden zuvor mit Rang zwei in Wisla seinen zweiten Podestplatz in diesem Winter gefeiert hatte, keinen Boden gutmachen. «Mit dem zweiten Versuch bin ich zufrieden, aber es geht wesentlich besser. Ich hake das als Training für das Einzel ab», erklärte Freitag.

    Einen Schwarzen Freitag erlebten die Norweger, die vom dritten Platz zur Halbzeit noch auf Rang sieben durchgereicht wurden. Tom Hilde stürzte im Finale ab, Anders Jacobsen und Anders Bardal sprangen ebenfalls viel zu kurz. «Es war kein einfacher Wettbewerb, in dem auch andere Nationen gepatzt haben», resümierte Freund.

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