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    Dreimal Gold: Nadja Mesloh wiederholt in Einbeck das Triple

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    Nadja Mesloh
    Nadja Mesloh
    Foto: honorarfrei

    Die erfolgreichste Athletin war Nadja Mesloh, die sich in der Frauenklasse dreimal die Goldmedaille sicherte und damit ihren Hattrick aus dem Vorjahr wiederholte. Trotz einer leichten Erkältung demonstrierte sie ihre Klasse beim leichtathletischen Fünfkampf, den sie mit deutlichem Vorsprung und sehr guten 61,85 Punkten gewann. Ihre besten Ergebnisse erzielte sie hierbei im Schleuderballwerfen mit 55,34 sowie im Kugelstoßen mit 13,61 Meter. Im Weitsprung war sie mit 4,99 Meter sehr zufrieden.

    Lukas Hinterwälder
    Lukas Hinterwälder
    Foto: honorarfrei

    Ihre beiden anderen Titel gewann Nadja Mesloh in den Einzeldisziplinen Schleuderballwerfen und Steinstoßen. Das Schleuderballwerfen entwickelte sich zu einem Zweikampfkrimi mit Martina Haubrich (TuS Roland Brey). Beide starteten mit guten Würfen von 53,17 für Mesloh und 54,90 Meter für Haubrich. Im dritten Durchgang legte die TuS-Athletin 57,83 Meter vor, Meslohs Konter erfolgte in Durchgang fünf: 58,31 Meter, Jubelschrei inklusive. Im Steinstoßen startete die Sportlerin des TV Bad Ems mit einem sehr guten Versuch auf 9,13 Meter. Im sechsten Durchgang wuchtete sie den 7,5-Kilo-Stein auf ausgezeichnete 9,53 Meter - eine Weite, an die keine der Konkurrentinnen annähernd herankam.

    Über eine Goldmedaille freute sich auch der TV Weisel, der sich nach schwierigen Jahren in der Leichtathletik wieder im Aufwind befindet. Lukas Hinterwälder wurde mit der tollen Weite von 61,20 Meter mit fast einem Meter Vorsprung Deutscher Meister im Schleuderballwerfen der Altersklasse M 14/15. Mit 53,62 Meter hatte er sich im Juni den Titel in Rheinland-Pfalz gesichert. Die Qualifikationsweite für den Wettkampf in Einbeck lag bei 41,00 Meter. All das sind Belege dafür, wie stark Hinterwälders Leistung in Einbeck war.

    Denkbar knapp ging's in Einbeck im Wettkampf von Martin Böhm (Diezer TSK Oranien) zu, der im leichtathletischen Fünfkampf der Männer am Start war. Der Wettkampf begann mit dem 100-Meter-Sprint, bei dem er mit der Zeit von 11,39 Sekunden eine persönliche Saisonbestleistung erreichte. Im Weitsprung ließ er gute 6,60 Meter folgen, und auch in den beiden Wurfdisziplinen blieb er nur knapp unter seinen Bestweiten (Kugel: 11,70 Meter; Schleuderball: 53,41 Meter). Beim abschließenden 2000-Meter-Lauf mobilisierte er nochmals die letzten Kräfte und kam nach 7:36,8 Minuten ins Ziel. In der Endabrechnung erreichte Martin Böhm 56,65 Punkte und steigerte damit sein Vorjahresergebnis. Mit dieser Leistung wurde er denkbar knapp mit nur 0,1 Punkten Rückstand Vizemeister.

    Erstmals seit 1986 konnte ein Turner aus Altendiez und Hahnstätten einen Podestplatz bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften erringen, damals waren Jörg Hofmann (TV Hahnstätten) und Matthias Bauer (VfL Altendiez) erfolgreich. Jetzt wurde Tom Kunz vom TV Hahnstätten, der seit zweieinhalb Jahren beim VfL in Altendiez sowie im Leistungszentrum in Koblenz trainiert, im deutschen Sechskampf der Jugend 14/15 mit 63,94 Punkten nach einem überzeugenden Wettkampf Dritter.

    Seine besten Leistungen zeigte der Hahnstättener mit 12,19 Sekunden im 100-Meter-Lauf, mit 6,11 Meter (persönliche Bestweite) im Weitsprung und bei seiner Bodenübung mit den schwierigen Sprüngen Streck-Salto vorwärts und Bück-Salto mit halber Drehung, für die er 11,25 Punkte erhielt. Mit 9,82 Meter hatte er einen Einbruch beim Kugelstoßen, der ihn den Titel gekostet hat. Mit seiner durchschnittlichen Trainingsweite von 10,50 Meter hätte er mit knappen Vorsprung den Titel an die Aar geholt. So siegte Thomas Knemeyer (TV Plochingen, 64,45) vor Laurids Maas (TuS Buchholz, 64,31) und Tom Kunz.

    Die weiteren Rhein-Lahn-Athleten

    Sechs Medaillen sicherten sich die Teilnehmer aus dem Rhein-Lahn-Kreis bei der Mehrkampf-DM in Einbeck. Aber auch die Sportler, die ohne Edelmetall im Gepäck die Heimreise antraten, durften zufrieden sein.

    Für den TV Bad Ems war neben der dreifachen Goldmedaillengewinnerin Nadja Mesloh auch ihr Bruder Lars am Start. Mit dem Schleuderball steigerte er sich um fast 5 Meter auf 55,62 Meter und wurde Siebter. Mit einem starken 1000-Meter-Lauf zum Abschluss des leichtathletischen Fünfkampfs sicherte er sich als einer der jüngsten Athleten Platz sechs. Dritter Bad Emser war der 13-jährige Max Lehmacher, der im Fünfkampf gut begann, dann allerdings durch eine Knieverletzung behindert wurde.

    Im Team des TV Weisel standen neben Lukas Hinterwälder noch Selina Sommer (Platz 6 im Steinstoßen der Klasse), Theodor Sauerwein (Platz 7 im Schleuderballwerfen der Klasse) und Kevin Stötzer, der sein Debüt in der Männerklasse hab (Platz 6 im Steinstoßen, Platz 11 im Schleuderballwerfen). Im Fünfkampf kam Lena Huth auf Platz 23, Maximilian Löffler wurde 29. Bastian Hofmann vom VfL Altendiez war zum ersten Mal bei einer DM und landete im Sechskampf auf Rang 21.

    Der TV Braubach schickte drei seiner wettkampferfahrenen Turnerinnen nach Einbeck. Sina Klein und Julia Wambach schafften es als Fünfte und Siebte unter die Top Ten, Alina Lemler erkämpfte sich den 15. Platz.

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