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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Arbeitslosigkeit in den Euroländern klettert auf Rekordniveau

    Luxemburg/Brüssel (dpa) - Die Arbeitslosigkeit in den Euroländern hat neue Rekordhöhen erreicht. 12,2 Prozent der Menschen waren im April in den 17 Staaten mit der Gemeinschaftswährung ohne Job. Das waren 19,38 Millionen Männer und Frauen ohne Beschäftigung. Nach Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat vom Freitag belief sich der Anstieg gegenüber März auf 95 000 Menschen oder 0,1 Prozentpunkte. Die Wirtschaftskrise hat die Arbeitslosenquote im Laufe der vergangenen Jahre enorm in die Höhe getrieben - seit dem Frühjahr 2008 um fast 5 Prozentpunkte in der Eurozone. Auch in den 27 EU-Mitgliedsstaaten insgesamt ist die Quote seither um mehrere Prozentpunkte geklettert.

    Dijsselbloem will bis Ende 2014 weitermachen

    Athen (dpa) – Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem will bis Ende 2014 weitermachen. Dies sagte er am Freitag bei seinem ersten Besuch als Chef des Eurogremiums in Athen. Frankreich und Deutschland hatten am Vortag einen Vollzeitpräsidenten für die Eurogruppe vorgeschlagen. Dieser deutsch-französische Plan sei nicht neu, sagte Dijsselbloem, der zugleich niederländischer Finanzminister ist. Die Idee sei bereits 2011 im Gespräch gewesen. «Ich weiß, es gibt verschiedene Ansichten dazu. Ich plane jedenfalls, bis Ende 2014 weiterzumachen», sagte Dijsselbloem auf einer Pressekonferenz in Athen. Er sehe diese Vorschläge nicht als eine «Attacke» gegen ihn.

    Opec: Fördermenge bleibt wie erwartet unverändert

    Wien (dpa) - Die erdölexportierenden Länder (Opec) lassen ihr Förderlimit mit 30 Millionen Barrel pro Tag wie erwartet unverändert. Darauf einigten sich die Ölminister der Länder bei ihrer Sommersitzung am Freitag in Wien, wie Venezuelas Ölminister Rafael Ramírez sagte. Die aktuelle Produktion des aus zwölf Staaten bestehenden Kartells liegt laut Schätzung von Analysten mit 30,4 Millionen Barrel pro Tag etwas über dem Limit. Dies entspricht etwa einem Drittel des weltweiten Tagesverbrauchs an Rohöl. Zu Beginn der Sitzung hatten sich Minister zufrieden über den gegenwärtigen Opec-Ölpreis gezeigt. Dieser sank zuletzt um 77 Cent auf 99,77 US-Dollar pro Barrel (159 Liter).

    Kartellamt prüft Pläne der Telekom zur Datendrosselung

     Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Telekom steht wegen der geplanten Internet-DSL-Tarife mit Datendrosselung weiter im Visier des Bundeskartellamts. «Wenn die Telekom Inhalteanbietern erlauben will, sich von einer Datendrosselung freizukaufen, hat dies möglicherweise Folgen für den Wettbewerb», sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Freitagausgabe). Die Telekom verfüge auf dem Breitbandmarkt über eine starke Marktposition. «So könnten erhebliche Marktzutrittsschranken entstehen, wenn kleine Anbieter nicht in der Lage sein sollten, sich eine prioritäre Behandlung zu erkaufen.»

    Showdown bei Dell-Übernahme im Juli

    Round Rock (dpa) - Showdown bei Dell: Die Aktionäre des Computerkonzerns entscheiden am 18. Juli über das Schicksal des drittgrößten PC-Herstellers der Welt. Auf einer eigens einberufenen Versammlung steht der Plan von Gründer und Konzernchef Michael Dell zur Abstimmung, das 111 000 Mitarbeiter starke Unternehmen zurückzukaufen und anschließend von der Börse zu nehmen. Das höchste Firmengremium - der Verwaltungsrat - sprach sich am Freitag für das Ansinnen aus und erteilte damit dem Konkurrenzangebot des Milliardärs Carl Icahn eine Absage.

    Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

    Düsseldorf/Berlin (dpa) - Der weltgrößte Saatguthersteller Monsanto gibt nach einem Medienbericht den Kampf für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa auf. «Wir machen keine Lobbyarbeit mehr für den Anbau in Europa», sagte der Sprecher von Monsanto Europa, Brandon Mitchener, der Tagesszeitung «taz» (Samstag). «Derzeit planen wir auch nicht, die Zulassung neuer gentechnisch veränderter Pflanzen zu beantragen.» Grund sei unter anderem die geringe Nachfrage der Bauern.

    Tarifexperten: Arbeitnehmer haben 2013 mehr im Portemonnaie

    Düsseldorf/Wiesbaden (dpa) - Deutschlands Arbeitnehmer haben 2013 nach Abschluss der Tarifrunden in vielen Branchen real mehr im Portemonnaie. Die Abschlussraten lägen nach Tarifeinigungen in rund 20 größeren Branchen zwischen zwei und vier Prozent mit einem Schwerpunkt bei drei Prozent, teilte das Tarifarchiv der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Freitag in Düsseldorf mit. Genauso sah es das Statistische Bundesamt: Die tariflichen Monatsverdienste seien im ersten Quartal 2013 im Schnitt um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte die Behörde am Freitag in Wiesbaden mit.

    Ab Samstag: Mehr Schutz für Kunden vor überteuerten Warteschleifen

    Berlin/Bonn (dpa) - Zum Schutz vor überzogenen Gebühren müssen die meisten Warteschleifen für Telefonkunden von diesem Samstag (1. Juni) an kostenlos sein. Bei Service-Nummern wie 0180 oder 0900 sind solche Schleifen künftig an nur noch zulässig, wenn sie umsonst sind oder für den ganzen Anruf ohnehin ein Festpreis gilt. Auch bei Gratis-Nummern bleiben Warteschleifen erlaubt, ebenso bei normalen Ortsvorwahlen - hierfür sind dann aber die üblichen Gebühren zu zahlen. Bei Verstößen drohen Anbietern Bußgelder bis zu 100 000 Euro.

    Deutscher Aktienmarkt dämmt Anfangsverluste ein

    Frankfurt/Main (dpa) – Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag seine anfänglichen Verluste etwas eingedämmt. Nachdem zunächst schwache europäische Konjunkturdaten belastet hatten, hellte sich die Stimmung ab der Mittagszeit etwas auf. Der Dax notierte zuletzt noch 0,53 Prozent tiefer bei 8355 Punkten. Aktuell steht für den Leitindex ein Wochenplus von 0,60 Prozent zu Buche. Seit Ende April konnte er sogar um gut fünfeinhalb Prozent zulegen. Für den MDax ging es am Freitag um 0,62 Prozent auf 14 049 Punkte bergab, während der TecDax 0,60 Prozent auf 963 Punkte verlor. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 1,20 Prozent am Vortag auf 1,17 Prozent. Der Kurs des Euro stieg.

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