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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Regierung will Elektroautos nicht mit Kaufprämie anschieben

    Berlin (dpa) - Die Bundesregierung glaubt weiter an einen Durchbruch für Elektroautos in Deutschland und will die schleppende Nachfrage vorerst nicht mit Kaufprämien ankurbeln. Das Ziel, bis 2020 eine Million E-Autos auf den Straßen zu haben, werde man «nicht ganz einfach erreichen», sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Spitzentreffen mit Wirtschaft und Wissenschaft am Montag in Berlin. Es wäre aber falsch, jetzt die Ziele aufzugeben, da noch acht Jahre Arbeit bevor stünden. Einen Anschub durch eine Prämie lehnt die Regierung weiter ab. Ob in der nächsten Wahlperiode mehr Anreize gebraucht würden, sei zu entscheiden, «wenn es so weit ist», sagte Merkel. Zu Jahresanfang waren nur 4500 Elektroautos zugelassen.

    Athen: Wirtschaft schrumpft auch 2013

    Athen/Madrid (dpa) - Düstere Aussichten für Athen und Rekordarbeitslosigkeit in der Euro-Zone: Auch im kommenden Jahr wird die Wirtschaft im pleitebedrohten Griechenland wohl wieder deutlich schrumpfen. Auf bis zu vier Prozent werde sich der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) belaufen, sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Nach gut einwöchiger Pause setzte die Geldgeber-«Troika» ihre Kontrollen in Athen fort. In Spanien reagierten die Finanzmärkte unterdessen positiv auf die Ergebnisse des Banken-Stresstests. Dagegen macht sich die Krise auf dem europäischen Arbeitsmarkt mit voller Wucht bemerkbar.

    Euro-Krise treibt Arbeitslosigkeit auf neuen Rekord

    Luxemburg/Brüssel (dpa) - Die Euro-Schuldenkrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. Im August hat die Arbeitslosigkeit in den 17 Euro-Ländern einen neuen Rekord erreicht. 18,2 Millionen Menschen waren ohne Job - so viele wie noch nie seit Einführung des Euro. Das entsprach einer Quote von 11,4 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Juli wurden 34 000 mehr Arbeitslose gezählt; gegenüber dem Vorjahr war es ein Anstieg von mehr als zwei Millionen. Seit mehr als einem Jahr steigt die Arbeitslosigkeit stetig. Besonders angespannt ist die Lage in den südeuropäischen Euro-Krisenländern Spanien, Griechenland, Portugal und Zypern.

    Milliarden-Fusion im Rohstoffreich: Glencore und Xstrata

    Zug (dpa) - Die Mega-Fusion der Rohstoffgiganten Glencore und Xstrata ist in greifbare Nähe gerückt. Beide Konzernführungen einigten sich auf das im September von Glencore nachgebesserte Angebot für den Deal im Umfang von - je nach aktuellem Aktienwert - deutlich mehr als 30 Milliarden US-Dollar. Das gaben sie Montagmorgen kurz vor Ablauf der Erklärungsfrist bekannt. Die Xstrata-Direktoren empfahlen den Aktionären, die neue Offerte von Glencore anzunehmen. Allerdings wollen sie den Deal an eine neue Bedingung knüpfen: Die Aktionäre sollen mit einfacher Mehrheit einen Plan zur Sicherung der Positionen von Xstrata-Spitzenmanagern im künftigen Unternehmen absegnen.

    Post-Standardbrief kostet künftig 58 Cent Porto

    Bonn (dpa) - Postkunden müssen für den Standardbrief künftig mehr Geld bezahlen: Das Porto steigt vom nächsten Jahr an von 55 auf 58 Cent. Die Bundesnetzagentur genehmigte am Montag einen entsprechenden Antrag der Post. Die Post ist mit etwa 90 Prozent des Briefmarktes weiter mit Abstand Marktführer. Es ist die erste Portoerhöhung für Post-Standardbriefe seit 15 Jahren. Die Post hatte den Antrag Mitte September unter anderem mit Kostensteigerungen und den sinkenden Briefmengen begründet.

    EADS-Großaktionär Lagardère droht mit Veto gegen Fusionsplan

    Paris/München (dpa) - Die Fusionspläne der europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems stehen mehr denn je auf der Kippe. Der französische EADS-Großaktionär Arnaud Lagardère bezeichnete die Rahmenbedingungen des Projekts am Montag als unbefriedigend und forderte die Konzernspitze zu einer Überarbeitung der Pläne auf. Es sei nicht klar, welcher Mehrwert für EADS entstünde, ließ Lagardère mitteilen. EADS äußerte sich am Montag auf Nachfrage nicht zur herben Kritik des Franzosen. Die Stellungnahme Lagardères gilt als herber Dämpfer für die EADS-Spitze um Thomas Enders, die den Konzern mit dem britischen Branchenriesen BAE Systems fusionieren will.

    Neckermann-Insolvenzverfahren eröffnet - Kritik an Finanzinvestor

    Frankfurt/Main (dpa) - Die Abwicklung des Versandhändlers Neckermann hat begonnen. Das Amtsgericht Frankfurt eröffnete am Montag die Insolvenzverfahren für zwei Unternehmsteile, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Insolvenzverwalter werden Joachim Kühne und Michael Frege von der Kanzlei CMS Hasche Sigle, die auch das vorläufige Verfahren begleitet hatten. Trotz monatelangen Bemühens hatte sich kein Investor für das vor 62 Jahren gegründete Unternehmen gefunden. Etwa 2000 Beschäftigte am Stammsitz Frankfurt und in einer Niederlassung in Sachsen-Anhalt verlieren ihre Jobs.

    Verunsicherung verhagelt deutschen Maschinenbauern das Geschäft

    Frankfurt/Main (dpa) - Die von der Schuldenkrise verunsicherten Unternehmen stellen ihre Investitionen in Maschinen und Anlagen zurück: Das hat den mittelständisch geprägten deutschen Maschinenbau im August erneut getroffen. Bei den Betrieben gingen real elf Prozent weniger Bestellungen ein als im Vorjahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Frankfurt mitteilte. Damit lagen die Auftragseingänge zum zehnten Mal in Folge unter dem Niveau des Vorjahres.

    Ikea lässt Frauenbilder aus Katalog in Saudi-Arabien wegretuschieren

    Stockholm (dpa) - Die schwedische Möbelkette Ikea hat aus ihrem Katalog für Saudi-Arabien Abbildungen von Frauen wegretuschieren lassen. «Wir bedauern sehr, dass das passieren konnte und hätten schneller reagieren müssen», sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur dpa am Montag nach der Veröffentlichung von Vergleichsbildern aus den ansonsten identischen Katalogen. Hintergrund für das Verschwinden von Frauen aus der saudi-arabischen Version sind die strengen Vorschriften in dem arabischen Land für das Abbilden unbedeckter weiblicher Haut.

    Dax legt nach guten Konjunkturdaten deutlich zu

    Frankfurt/Main (dpa) - Nach guten Konjunkturdaten aus Europa und den USA hat der deutsche Aktienmarkt am Montag deutlich zugelegt. Der Dax kletterte um 1,53 Prozent auf 7326,73 Punkte, nachdem er in den vergangenen fünf Handelstagen noch um insgesamt 3,16 Prozent abgerutscht war. Der MDax mittelgroßer Werte legte am Montag um 1,38 Prozent auf 11 129,47 Punkte zu, und der TecDax verbuchte ein Plus von 1,11 Prozent auf 818,49 Punkte. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,16 Prozent am Freitag auf 1,20 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,07 Prozent auf 134,19 Punkte. Der Bund Future gewann 0,01 Prozent auf 141,51 Punkte. Der Kurs des Euro stieg über 1,29 US-Dollar, nachdem er im frühen Handel nur knapp über der Marke von 1,28 Dollar notiert hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2877 (Freitag: 1,2930) Dollar fest.

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