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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Letzter Interessent bei Neckermann abgesprungen

    Frankfurt/Main (dpa) - Beim insolventen Versandhändler Neckermann ist der letzte Interessent abgesprungen. Damit wird das Unternehmen zum 30. September geschlossen, wie die vorläufige Insolvenzverwaltung am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Der potenzielle Investor habe wie zahlreiche andere Interessenten letztlich abgewunken. Der finanzielle Aufwand sei wegen des lange Jahre entstandenen Investitionsstaus im zweistelligen Millionenbereich zu groß gewesen. Mit der Entscheidung verlieren zum 1. Oktober rund 2000 Beschäftigte des Traditionsunternehmens in Frankfurt und Sachsen-Anhalt ihre Jobs. Am Freitag haben die meisten ihren letzten Arbeitstag. Nur einige wenige werden für Abwicklungsarbeiten benötigt.

    Arbeitsmarkt erlebt schwächsten Herbstaufschwung seit vier Jahren

    Nürnberg (dpa) - Die schwächelnde deutsche Wirtschaft überschattet zunehmend den Arbeitsmarkt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) sank die Zahl der Erwerbslosen im September nur noch um 117 000 auf 2,788 Millionen. Der Arbeitsmarkt erlebte damit den schwächsten Herbstaufschwung seit dem Jahr 2008 - seither war die Zahl der Arbeitslosen nach dem Ende der Sommerpause stets deutlich stärker zurückgegangen. Zudem wurde die Vorjahres-Arbeitslosigkeit in diesem September nur noch um 7000 unterschritten. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum August um 0,3 Punkte auf 6,5 Prozent - nach 6,6 Prozent vor einem Jahr.

    Pariser Automesse gestartet: Hersteller vor harten Zeiten

    Paris (dpa) - Die Krise in Europa greift immer stärker auf die Autoindustrie über. Selbst der erfolgsverwöhnte Branchenprimus Volkswagen warnt nun vor negativen Überraschungen. Die Absatzmärkte sind auf Talfahrt, ein Hersteller nach dem anderen tritt auf die Kostenbremse - oder bereitet sich darauf vor. «Wir fahren auf Sicht», sagte VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler am Donnerstag zum Auftakt der Pariser Automesse. Diese Aussage erinnert an die letzte schwere Branchenkrise 2008/2009.

    Zeitung: Spaniens drei Großbanken bestehen Stresstest

    Madrid (dpa) - Die drei größten spanischen Banken Santander, BBVA und La Caixa haben nach Informationen von «El País» den Stresstest bestanden, der über den Kapitalbedarf maroder Institute im krisengeplagten Euroland Aufschluss geben soll. Schon bekannt ist, dass die Gruppe Bankia mindestens 24 Milliarden Euro benötigen wird. Die EU hatte Spanien für die Sanierung angeschlagener Banken bereits Kredithilfen von bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt. Die Ergebnisse des Banken-Stresstests sollen an diesem Freitag veröffentlicht werden.

    IAA Nutzfahrzeuge zieht Bilanz: Mit Besucherplus gegen Europakrise

    Hannover (dpa) - Mit einem starken Besucherplus hat sich die weltgrößte Nutzfahrzeugmesse IAA gegen die massive Absatzkrise der Branche in Süd- und Westeuropa gestemmt. «Es sind 260 000 Gäste, vielleicht sogar etwas mehr», sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Donnerstag zum Abschluss der Ausstellung in Hannover. Wenn der letzte Publikumstag bis zum Abend wie geplant verlaufe, werde der Zuwachs im Vergleich zur letzten Messeauflage 2010 bei rund 9 Prozent liegen.

    Ex-Porsche-Finanzchef wirft Staatsanwaltschaft Fehler vor

    Stuttgart (dpa) - Der wegen Kreditbetrugs angeklagte Ex-Porsche-Finanzchef Holger Härter hat der Staatsanwaltschaft Stuttgart erneut schwere Fehler vorgeworfen. «Unsere Aussage ist richtig, die von der Staatsanwaltschaft ist falsch», sagte der ehemalige Manager am Donnerstag vor dem Landgericht Stuttgart. Der 56-Jährige berief sich dabei auf ein Gutachten, das dem Gericht am zweiten Prozesstag vorlag. Demnach habe die Anklagebehörde den Begriff «Net Purchase Price» fälschlicherweise mit Netto-Liquiditätsbedarf übersetzt. Tatsächlich handle es sich aber um den Netto-Anschaffungspreis. Härter hatte dies bereits zum Prozessauftakt betont.

    Bundeskartellamt nimmt Spritpreise erneut unter die Lupe

    Bonn (dpa) - Das Bundeskartellamt nimmt erneut die deutschen Spritpreise unter die Lupe - aber diesmal nicht das Geschäft an der Zapfsäule, sondern den Raffinerie- und Großhandelsmarkt. Kauf, Herstellung und Transport sind für den Endpreis entscheidend. Allein bei der Herstellung in der Raffinerie fielen rund 50 bis 60 Cent des Literpreises an, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, in einem dpa-Gespräch. Die großen Mineralölkonzerne pflegten bei diesem vorgelagerten Geschäft durchaus geschäftliche Kontakte, sagte Mundt: Sie betrieben gemeinsam Raffinerien und Pipelines und es gebe Tauschgeschäfte beim Mineralölhandel. «Das ist Grund genug, mal in diese Blackbox Raffinerie reinzusehen.»

    Hoffnung auf Geldpolitik in China: Dax im Plus

    Frankfurt/Main (dpa) - Die deutschen Aktien haben dank Spekulationen auf weitere konjunkturstützende Maßnahmen in China am Donnerstag freundlich tendiert. Der Dax blieb bis zum Nachmittag stabil im Plus, fiel jedoch nach unerwartet schwachen US-Konjunkturdaten auf sein Tagestief bei 7287 Punkten. Zuletzt wurde der Leitindex nur noch 0,25 Prozent höher bei 7295 Punkten notiert. Der MDax stieg um 0,49 Prozent auf 11 004 Punkte. Der TecDax legte um 0,39 Prozent auf 806 Punkte zu. Der Euro stieg. Der Rentenindex Rex stieg um 0,32 Prozent auf 134,34 Punkte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2874 (Mittwoch: 1,2845) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7768 (0,7785) Euro.

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