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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    BGH: Bankkunden haften bei Preisgabe von TAN-Nummern

    Karlsruhe (dpa) - Bankkunden, die auf gefälschten Webseiten ihre Trankaktionsnummern angeben, müssen für den Schaden durch betrügerische Überweisungen in der Regel selbst aufkommen. Das folgt aus einer am Dienstag verkündeten Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Az.: XI ZR 96/11). Damit blieb die Klage eines Bankkunden aus Nordrhein-Westfalen ohne Erfolg. Von seinem Konto waren 5000 Euro nach Griechenland überwiesen worden. Zuvor hatte er insgesamt zehn Transaktionsnummern (TANs) auf einer vermutlich gefälschten Website eingegeben. Der Kunde habe damit «die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen», so der BGH. Er hätte Warnhinweise vor Online-Betrügern berücksichtigen müssen. Deshalb sei er selbst für den Schaden verantwortlich und habe keinen Anspruch auf Ersatz des Geldes.

    Facebook verliert an Tempo vor Börsengang

    New York (dpa) - Facebook steuert auf eine Milliarde Nutzer zu - doch das Wachstumstempo lässt kurz vor dem erwarteten Börsengang nach. Zum ersten Mal seit zwei Jahren schrumpfte der Umsatz im direkten Quartalsvergleich. Und das, obwohl Facebook die Zahl seiner Mitglieder im gleichen Zeitraum kräftig steigern konnte. Zuletzt waren es 901 Millionen aktive Nutzer im Monat. Auch beim Gewinn musste Facebook zu Jahresbeginn Abstriche machen. Dennoch kauft das Unternehmen für 550 Millionen Dollar Patente zu, um sich gegen eine Ideenklau-Klage des Konkurrenten Yahoo zu wehren. Facebook will nach aktuellen Informationen noch im Mai seinen Milliarden-Börsengang über die Bühne bringen.

    Notenbank: Griechenlands Wirtschaft bricht tiefer ein =

    Athen (dpa) - Die Talfahrt der griechischen Wirtschaft geht ungebremst weiter. Wegen der harten Sparmaßnahmen und geringen Investitionen rechnet die griechische Notenbank (Bank Of Greece) mit einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um etwa 5 Prozent. Bisher gingen die Währungshüter von minus 4,5 Prozent aus. Dies teilte der Chef der Bank, Giorgos Provopoulos, am Dienstag in Athen mit. Es ist bereits das fünfte Rezessionsjahr. Provopoulos warnte vor der Unsicherheit, wie die vorgezogenen Parlamentswahlen am 6. Mai ausgehen werden. Bei den Wahlen stehe der Verbleib Griechenlands im Euroland auf dem Spiel. Sollte das Reform- und Stabilisierungs-Programm nicht umgesetzt werden, dann drohe dem Land der Rückfall um mehrere Jahrzehnte und der Austritt aus der Eurozone, heißt es in dem Notenbank-Bericht, der der Nachrichtenagentur dpa vorlag.

    IG Metall kündigt Warnstreiks in NRW an =

    Sprockhövel/Düsseldorf (dpa) - Mit Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen will die IG Metall ihre Tarifforderung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie unterstreichen. Vom 3. bis zum 9. Mai sollen die Beschäftigen dort in einen Ausstand treten. «Die Arbeitgeber provozieren den Konflikt, statt zur Lösung beizutragen», erklärte Bezirksleiter Oliver Burkhard am Dienstag nach einer Sitzung der Tarifkommission in Sprockhövel. Die Mitglieder der Tarifkommission lehnten das Angebot der Metall-Arbeitgeber als völlig unzureichend ab. Die Arbeitgeber bieten in der laufenden Tarifrunde eine Anhebung des Entgelts um 3 Prozent. Die Gewerkschaft fordert dagegen für die rund 3,6 Millionen Beschäftigte der Branche Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent. Bis zum 28. April gilt noch die Friedenspflicht.

    Aufsichtsratschefs bekommen deutlich mehr Geld

    Frankfurt/Main (dpa) - Die Dax-Aufsichtsratschefs haben im vergangenen Jahr mit Spitzenbezügen von steigenden Unternehmensgewinnen profitiert. Im Schnitt erhielten die Chef-Kontrolleure der großen deutschen Konzerne 314 000 Euro - der höchste Wert seit 2006, wie die Unternehmensberatung Hostettler, Kramarsch & Partner (hkp) anhand der Daten der Konzerne errechnet hat. Gegenüber dem Vorjahr kassierten die Aufsichtsratschefs im Schnitt rund 9 Prozent mehr. Die Dax-Vorstandsvorsitzenden waren auf ein Plus von 8 Prozent gekommen. An der Spitze lag - wie schon bei den Vorstandsbezügen - der Autokonzern Volkswagen. Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch kassierte nach der am Dienstag vorgestellten Studie 850 200 Euro. Es ist den Angaben zufolge der höchste seit 2006 bezahlte Wert im Dax und im internationalen Vergleich Rang elf.

    Märkte erleichtert - Niederlande & Co ohne Probleme am Anleihemarkt

    Rom/Madrid/Den Haag/Frankfurt/Main (dpa) - Die europäischen Aktien- und Anleihemärkte haben sich am Dienstag von den Erschütterungen des Vortags etwas erholt. Die großen Euro-Sorgenkinder Spanien und Italien besorgten sich problemlos frische Milliarden an den Geld- und Anleihemärkten. Auch die Anleiheauktion der Niederlande, seit dem Rücktrittsangebot der Regierung vom Vortag ebenfalls im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, verlief erfolgreich. Die Finanzmärkte reagierten erleichtert. Am Vortag hatten die Börsen auf den möglichen Machtwechsel in Frankreich, das Scheitern der Regierung in den Niederlanden im Streit um den Sparkurs und enttäuschende Konjunkturdaten mit heftigen Kursverlusten reagiert. Arbeitskosten in Deutschland unterdurchschnittlich gestiegen=

    Wiesbaden (dpa) - Die Arbeitskosten in Deutschland sind in den letzten Jahren so langsam gestiegen wie in keinem anderen EU-Land. Zwischen 2001 und 2011 erhöhten sie sich um 19,4 Prozent - es war der mit Abstand geringsten Zuwachs in allen Mitgliedstaaten, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dennoch ist Arbeit hierzulande weiterhin teurer als im Durchschnitt der Europäischen Union. Im Schnitt kostete eine Stunde Arbeit in der deutschen Privatwirtschaft im vergangenen Jahr 30,10 Euro. Das waren 32 Prozent mehr als der EU-Durchschnitt, aber 12 Prozent weniger als zum Beispiel in Frankreich. Deutschland rangierte wie schon 2010 auf Rang sieben innerhalb der 27 EU-Länder. Die höchsten Arbeitskosten hatte Belgien mit 39,30 Euro je Stunde, die niedrigsten Bulgarien mit 3,50 Euro. Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen.

    Investoren wollen Deutsche-Bank-Aufsichtsrat nicht entlasten =

    Frankfurt/Hamburg (dpa) - Der Deutschen Bank droht wegen des Hickhacks beim Führungswechsels eine heiße Hauptversammlung. Der britische Investorenberater Hermes will die Entlastung des Aufsichtsratschefs Clemens Börsig verhindern. «Was bei der Deutschen Bank zuletzt an Missmanagement bei der Besetzung von Spitzenposten zutage getreten ist, ist im internationalen Vergleich einmalig», sagte Hermes-Manager Hans-Christoph Hirt der «Financial Times Deutschland» (Dienstag). In London fragten sich viele Investoren: «Was ist da eigentlich los?» Eine Nicht-Entlastung hätte zwar nur geringe formelle Folgen, aber hohen symbolischen Charakter. Hermes vertrete zwar mit weniger als einem Prozent nur einen geringen Anteil des Kapitals, schreibt die Zeitung. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass sich weitere Investoren anschließen.

    Dax bricht frühen Erholungsversuch ab

    Frankfurt/Main (dpa) - Dem Dax ist am Dienstag nach einem frühen Erholungsversuch schnell wieder die Luft ausgegangen. Der Leitindex büßte seine frühen Gewinne bis zum Nachmittag komplett ein und lag zuletzt moderat mit 0,20 Prozent im Minus bei 6510 Punkten. In der Spitze war er zuvor um rund ein Prozent gestiegen. Die übrigen Indizes hielten sich bis zuletzt moderat im Plus: Der MDax legte um 0,32 Prozent auf 10 303 Punkte zu. Der TecDax gewann 0,37 Prozent auf 760 Punkte. Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere moderat auf 1,37 (Vortag: 1,36) Prozent. Der Referenzkurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,3161 (Montag: 1,3131) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7598 (0,7616) Euro.

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