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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    DIW: Aufschwung bringt Deutschland Job-Rekord

    Berlin (dpa) - Der überraschend kräftige Aufschwung beschert Deutschland aus Sicht des Forschungsinstituts DIW einen Job-Rekord. «Im Schnitt werden im nächsten Jahr rund 40,4 Millionen Menschen arbeiten - so viele wie noch nie im vereinigten Deutschland», sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, am Dienstag in Berlin. Für dieses Jahr rechnen die Forscher mit einem deutlichen Wachstum von 3,4 Prozent, nachdem die deutsche Wirtschaft im Krisenjahr 2009 um 4,7 Prozent geschrumpft war. Für 2011 erwartet das DIW zwei Prozent Plus.

    Merkel kommt Industrie bei Öko-Steuer entgegen

    Berlin (dpa) - Die deutsche Industrie kann mit weniger starken Belastungen bei der Ökosteuer rechnen. Nach heftiger Kritik aus der Wirtschaft stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Änderungen bei den schwarz-gelben Plänen für höhere Energiesteuern in Aussicht. Zuvor hatte die Industrie vor massiven Job-Verlusten gewarnt. «Ich sage Ihnen zu, dass wir über diese Regeln noch einmal sprechen», sagte Merkel am Dienstag auf einer Veranstaltung des Industrieverbandes BDI in Berlin. «Es ist nicht unser Ansinnen, die guten Arbeitsmarktzahlen zu verschlechtern, indem wir an dieser Stelle etwas tun, was Arbeitsplätze kostet.»

    Verbraucher erklären Krise für beendet

    Nürnberg (dpa) - Bei den Konsumenten scheint die Krise vergessen: Die Verbraucherstimmung liegt wieder auf dem Niveau vom Sommer 2008, als die Weltwirtschaft ins Trudeln geriet. Verantwortlich dafür sei der konjunkturelle Aufschwung mit sinkenden Arbeitslosenzahlen sowie ein moderates Preisklima, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Dienstag in Nürnberg mit. Die Marktforscher erhöhten ihre Prognose und gehen nun davon aus, dass der private Verbrauch bei gleichbleibenden Bedingungen um bis zu 0,5 Prozent zulegt, statt zu stagnieren. Der Konsumklima-Index ist im September von revidierten 4,3 auf 4,9 Punkte gestiegen.

    Brüssel bleibt hart bei Stabipakt-Reform

    Brüssel (dpa) - Ungeachtet der Kritik aus mehreren Mitgliedstaaten hält die EU-Kommission an ihrer umfassenden Reform des Euro- Stabilitätspaktes fest. «Es sind die größten Änderungen bei der Führung des gemeinsamen Währungsgebiets seit Einführung des Euro», sagte ein hoher Mitarbeiter der EU-Behörde am Dienstag in Brüssel. Der Euro existiert seit 1999. Die Kommission will an diesem Mittwoch ein Paket mit sechs Gesetzestexten für einen strengeren Pakt verabschieden. Die Reform muss dann noch den EU-Ministerrat - dort sind die Mitgliedstaaten vertreten - und das Europaparlament passieren.

    Spanischer Generalstreik trifft Flugpassagiere

    Frankfurt/Main (dpa) - Der für Mittwoch angekündigte Generalstreik in Spanien trifft auch tausende deutsche Urlauber. Reiseveranstalter und Fluggesellschaften richten sich darauf ein, dass dutzende Flüge von und nach Spanien ausfallen oder sich erheblich verspäten. Unklar blieb zunächst, wie viele Flüge auf der iberischen Halbinsel stattfinden können. Nach Schätzungen könnten bis zu 80 Prozent der Flüge ausfallen. Den Passagieren werden umfangreiche Umbuchungs- und Informationsmöglichkeiten angeboten.

    Irland- und Portugal-Anleihen mit Rekordaufschlägen

    Frankfurt/Main (dpa) - Die prekäre Finanzlage von Irland und Portugal hat die Risikoaufschläge für Staatsanleihen der beiden Euro- Länder auf Rekordhöhen getrieben. Die Renditen lagen sogar über den Höchstständen von Anfang Mai, dem Höhepunkt der europäischen Schuldenkrise. Ihre Anleihen am Kapitalmarkt unterzubringen, wird für die beiden hoch verschuldeten Staaten somit immer teurer.

    Statistik: Jeder Zehnte arbeitet überlang

    Wiesbaden (dpa) - Knapp jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet nach eigener Einschätzung mehr als 48 Stunden in der Woche. Das geht aus einer am Dienstag in Wiesbaden vorgestellten Studie des Statistischen Bundesamtes zur Arbeitsqualität hervor. Vor allem männliche Führungskräfte und Selbstständige gaben häufig überlange Arbeitszeiten an. Rund 3,8 Millionen Menschen oder 9,9 Prozent der Beschäftigten arbeiteten danach 2009 wöchentlich mehr als 48 Stunden, der gesetzlichen Obergrenze nach dem Arbeitszeitgesetz. 1,7 Millionen oder 4,3 Prozent rackerten sogar im Normalfall 60 Stunden und mehr die Woche.

    Dax verbucht Gewinne - Hoffen auf gute US-Konjunkturdaten

    Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Dienstag angesichts der Hoffnung auf gute US-Konjunkturdaten Gewinne verbucht. Der Leitindex stieg um 0,18 Prozent auf 6290 Punkte, nachdem er im Tagesverlauf schon mit mehr als einem Prozent im Minus gelegen hatte. Der MDax legte 0,56 Prozent auf 8844 Punkte zu, der TecDax machte 0,16 Prozent auf 781 Punkte gut. Der Kurs des Euro gab nach: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3460 (1,3477) US- Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7429 (0,7420) Euro.

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