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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Bewegung im Burger-King-Streit: Gerichtsverhandlung abgesetzt

    München (dpa) - In den Streit um die Filialschließungen bei Burger King kommt Bewegung. Die Fast-Food-Kette und ihr größter deutscher Franchisenehmer haben sich darauf verständigt, die für Montag angesetzte Verhandlung vor dem Landgericht München vertagen zu lassen, wie beide Seiten mitteilten. Eine Gerichtssprecherin bestätigte, dass die Verhandlung kurzfristig abgesetzt worden sei. Rechtsanwalt Dominik Ziegenhahn von der Kanzlei Graf von Westphalen, die den Franchiser vertritt, erklärte, eine Einigung stehe «unmittelbar bevor». Burger King hatte dem Franchisenehmer Yi-Ko im November fristlos gekündigt und dies unter anderem mit Vertragsverstößen begründet. Dabei ließ die Fast-Food-Kette auch die Nutzung von Marke, Produktnamen und Firmenlogo verbieten. Yi-Ko legte Widerspruch gegen das Nutzungsverbot für die Marke ein, über den eigentlich am Montag mündlich vor Gericht verhandelt werden sollte.

    Euro-Minister ringen um Verlängerung für Griechenland

    Brüssel (dpa) - Bei der geplanten Verlängerung des griechischen Rettungsprogramms zeichnen sich Konturen eines möglichen Kompromisses ab. Debattiert werde eine Extrazeit von drei Monaten, hieß es am Montag am Rande eines Eurogruppentreffens in Brüssel. Der europäische Teil des Programms läuft Ende des Jahres aus. Griechenland will höchstens eine Verlängerung um einige Wochen, damit es sich nicht mehr den strengen Vorgaben der Geldgeber-Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) unterwerfen muss. Die Troika strebt dem Vernehmen nach eine Verlängerung um sechs Monate an.

    Bausparverträge gekündigt: LBS handelt sich Ärger mit Kunden ein

    München (dpa) - Die Kündigung gut verzinster Bausparverträge hat bei Kunden der LBS Bayern einen Sturm der Empörung ausgelöst. Es seien rund 1100 Beschwerden von Kunden gegen die Kündigungen eingegangen, sagte Vize-Chef Helmut Straubinger am Montag in München. Um sich von ihren früheren Zinsversprechen zu befreien, hatte die Bausparkasse vor wenigen Wochen 26 000 Bausparverträge aus alten Zeiten gekündigt. «Spaß hat das nicht gemacht», sagte Straubinger. Betroffen waren Verträge, die seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind, von den Kunden aber nicht in Anspruch genommen worden waren. Für ihr angespartes Guthaben hatten die Kunden zum Teil mehr als 3,5 Prozent Zinsen erhalten. Aktuell sind es 0,25 Prozent.

    Amazon-Mitarbeiter am größten deutschen Standort erneut im Ausstand

    Bad Hersfeld (dpa) - Mitten im Weihnachtsgeschäft machen Mitarbeiter des weltgrößten Online-Versandhändlers Amazon mit einem Streik Druck im Tarifkonflikt. Am Montag legten am größten deutschen Standort in Bad Hersfeld 300 Beschäftigte die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Am Dienstag soll in Bad Hersfeld aber wieder normal gearbeitet werden, wie Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ob in den nächsten Tagen an anderen Standort zu weiteren Ausständen aufgerufen wird, ließ sie offen. Beobachter rechnen bis Weihnachten mit weiteren Streikwellen der Gewerkschaft. Die Gewerkschaft versucht seit mehr als einem Jahr, den Online-Versandhändler zu Tarifverhandlungen zu den Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Amazon lehnt das jedoch strikt ab und sieht sich selbst als Logistiker.

    Chemie erwartet weiteren Rekordumsatz

    Frankfurt/Main (dpa) - Die deutsche Chemie-Industrie bleibt nach eigener Einschätzung auf ihrem moderaten Wachstumskurs. Für das kommende Jahr erwartet der Branchenverband VCI bei leicht rückläufigen Preisen erneut ein Wachstum bei Umsatz und Produktion um jeweils rund 1,5 Prozent. Dies teilte der Verband am Montag in Frankfurt mit. Auch im fast abgelaufenen Jahr 2014 verzeichnete die drittgrößte Industriesparte des Landes mit 193,6 Milliarden Euro den fünften Umsatzrekord in Folge. Das Erlösplus fiel mit 1,5 Prozent etwas stärker aus als noch nach dem dritten Quartal erwartet. Das lag vor allem am deutlich stärkeren Inlandsgeschäft im Vergleich zu 2013.

    Axel Springer baut Online-Anzeigengeschäft aus - Neue Rechtsform

    Berlin (dpa) - Das Medienhaus Axel Springer («Bild», «Die Welt») strebt eine Änderung der Rechtsform an, um den Einfluss von Mehrheitsaktionärin Friede Springer auch für die Zukunft zu sichern. Mit der Umwandlung der Axel Springer SE in eine Kommanditgesellschaft für Aktien (KGaA) solle sichergestellt werden, dass auch bei Kapitalerhöhungen der Einfluss der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik als Mehrheitseigentümer erhalten bleibt, teilte der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner am Montag in Berlin mit. Hinter der Gesellschaft stehen Friede Springer sowie zwei Enkel des 1985 gestorbenen Verlegers Axel Springer. Außerdem hält Frau Springer weitere persönliche Anteile. Gleichzeitig kündigte Döpfner den Ausbau der Aktivitäten im Geschäft mit Online-Kleinanzeigen an. Das Medienhaus erhöht seine Beteiligung an der Axel Springer Digital Classifieds von 70 auf 85 Prozent und zahlt dafür an den Investor General Atlantic 446 Millionen Euro in bar.

    Umfrage: Ein Drittel der Weiterbildung in der Freizeit

    Berlin (dpa) - Job-Kurse, Fachzeitschriften, Messebesuche: Beschäftigte in Deutschland investieren einer Arbeitgeberstudie zufolge viel Freizeit, um im Job voranzukommen. Ein Drittel der Weiterbildung finde nach Feierabend statt, schätzten Unternehmer in einer Umfrage, die das Institut der deutschen Wirtschaft am Montag in Berlin vorstellte. Direktor Michael Hüther sprach von einer «fairen Ressourcenteilung». Weiterbildung nutze schließlich nicht nur dem Betrieb, sondern auch den Beschäftigten, deren Verdienstchancen dadurch stiegen. Nach der Umfrage gaben die Unternehmen im vergangenen Jahr je Mitarbeiter 1132 Euro für Weiterbildung aus, neun Prozent mehr als bei der vorigen Befragung 2010.

    Dax geht nach Rekordjagd zunächst die Puste aus

    Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat nach seinem jüngsten Rekordlauf erst einmal einen Schritt zurück gemacht. Der deutsche Leitindex fiel bis zum Montagnachmittag um 0,55 Prozent auf 10 031,39 Punkte. Das am Freitag erreichte Allzeithoch von 10 093 Punkten bleibt damit aber in Sichtweite. Für den Index der mittelgroßen Werte, den MDax, ging es zum Wochenauftakt um 0,52 Prozent auf 17 094,97 Punkte nach unten, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,10 Prozent auf 1380,87 Punkte stieg. Etwas auf die Stimmung drücken laut Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets der nachlassende Schwung in Chinas Exportwirtschaft sowie Produktionsdaten aus der deutschen Industrie. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,64 Prozent am Freitag auf 0,63 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,17 Prozent auf 138,39 Punkte. Der Kurs des Euro gab nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2258 (Freitag: 1,2362) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8158 (0,8089) Euro.

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