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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Lufthansa: Kein neues Angebot für Piloten

    Frankfurt/Main (dpa) - Kurz vor Ende des dreitägigen Streiks hat die Lufthansa ihren Piloten kein neues Angebot in Aussicht gestellt. Seiner Ansicht nach enthalte die Offerte aus der vergangenen Woche ausreichend Substanz, über die man reden könne, sagte das Vorstandsmitglied der Lufthansa Passage, Kay Kratky. Er warnte vor einem weitreichenden Imageschaden der gehäuften Arbeitskämpfe für die Lufthansa. «Die Folgen dieses Streiks sind verheerend.» Es bestehe die Gefahr, dass Reisen mit einer deutschen Airline von den Kunden nicht mehr als der zuverlässigste Weg wahrgenommen werde und diese sich Alternativen suchten. Daneben habe Lufthansa einen wirtschaftlichen Schaden im mittleren zweistelligen Millionenbereich erlitten.

    BMW, Audi und Daimler legen in China weiter zu

    München/Stuttgart (dpa) - China bleibt für die drei deutschen Nobelautobauer auch 2014 der Wachstumsgarant. BMW, Daimler sowie die VW-Tochter Audi verbuchten in den ersten drei Monaten erneut zweistellige Zuwächse, wie die Konzerne am Freitag mitteilten. Mit 47,6 Prozent präsentierte Daimlers Pkw-Sparte die mit Abstand höchste Wachstumsrate - allerdings haben die Stuttgarter auch einiges aufzuholen. Die Rivalen aus Bayern liegen in absoluten Zahlen weit voraus. So kam Audi im ersten Quartal mit einem Plus von gut 21 Prozent auf rund 124 500 Autos, BMW legte nach vorläufigen Zahlen um ein Viertel auf fast 108 000 Neuwagen zu. Deutlich dahinter folgt Daimler mit gut 67 000 Autos.

    BGH begrenzt Schadenersatz bei Hauskauf

    Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof hat in einem Grundsatzurteil den Schadenersatz beim Verkauf von Grundstücken und Häusern begrenzt. Wenn die Kosten für die Beseitigung eines Mangels - beispielsweise bei Hausschwamm - unverhältnismäßig hoch sind, ist der Schadenersatz des Verkäufers auf den Betrag begrenzt, den das Grundstück weniger wert ist (Az. V ZR 275/12). Bei der Frage, ob die Beseitigungskosten unverhältnismäßig sind, komme es auf die Umstände des Einzelfalls an, entschied der BGH in dem am Freitag verkündeten Urteil. Das kann der Fall sein, wenn die Reparaturkosten mehr als doppelt so hoch sind wie die Wertminderung oder wenn die Reparatur mehr kostet als das Grundstück in mangelfreiem Zustand wert ist.

    Umstrittener Mozilla-Chef Eich tritt zurück

    San Francisco (dpa) - Der wegen seiner Einstellung zur Homo-Ehe umstrittene Chef des Firefox-Entwicklers Mozilla ist nach heftiger Kritik nun doch zurückgetreten. Brendan Eich hatte 2008 einen Gesetzentwurf gegen gleichgeschlechtliche Ehen in Kalifornien mit 1000 Dollar unterstützt. Er habe die Rücktritts-Entscheidung im Interesse des Unternehmens und der Nutzer-Gemeinde getroffen, schrieb Verwaltungsratschefin Mitchell Baker in einem Blogeintrag am Donnerstag. Mozilla habe in der Kontroverse nicht schnell genug reagiert, räumte sie ein. Eich hatte noch vor wenigen Tagen betont, trotz der Kontroverse im Amt bleiben zu wollen. Er war erst vor rund zehn Tagen zum Chef der Mozilla Corporation ernannt worden, die den populären Firefox-Browser und das Smartphone-System Firefox OS entwickelt.

    Henkel blickt mit Sorge auf Entwicklung in Osteuropa

    Düsseldorf (dpa) - Die Krim-Krise macht dem Düsseldorfer Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel Sorgen. «Es ist nicht zuletzt wegen der Entwicklungen in Osteuropa schwierig, die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2014 abzuschätzen», sagte Konzernchef Kasper Rorsted nach einem vorab verbreiteten Manuskript am Freitag auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Düsseldorf. Ein Rückzug aus Russland oder aus der Ukraine stehe für Henkel jedoch nicht zur Debatte. Unter dem Dach des Henkel-Konzerns sind unter anderem Persil, Pril und die Schampoomarke Schwarzkopf angesiedelt. Die größten Umsätze macht das Unternehmen aber mit Klebstoffen für Industrie und Endverbraucher.

    ADAC trennt sich von Geschäftsführer

    München (dpa) - Der ADAC hat in der Aufarbeitung seiner Manipulationsaffäre weitere Konsequenzen gezogen und sich von seinem langjährigen Geschäftsführer Karl Obermair getrennt. Über die vertraglichen Details hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart, teilte der ADAC am Freitag mit. «Es gibt eine einvernehmliche Trennungsvereinbarung, die von beiden Seiten unterschrieben worden ist», sagte ADAC-Sprecher Christian Garrels am Freitag. Zugleich setze der Club seine Erneuerung auf allen Ebenen fort. Erste Ergebnisse der entsprechenden Arbeitsgruppen könne es eventuell im Mai bei der Hauptversammlung geben.

    Auslieferung von Ex-Hedgefonds-Manager Homm erneut gestoppt

    Rom (dpa) - Die Auslieferung des mutmaßlichen Anlagebetrügers Florian Homm an die USA ist erneut ausgesetzt worden. Das Verwaltungsgericht in Rom gab dem Einspruch gegen einen Auslieferungsbeschluss für den früheren deutschen Hedgefonds-Manager vorerst statt, wie Homms Anwalt Mario Zanchetti am Freitag der Nachrichtenagentur dpa sagte. Die Unterschiede zwischen dem italienischen und dem US-Rechtssystem sowie die Multiple-Sklerose-Erkrankung seines Mandanten seien bei dem Auslieferungsbeschluss nicht ausreichend berücksichtigt worden, hatte Zanchetti argumentiert. Am 23. April soll nun entschieden werden, ob die Auslieferung für einen längeren Zeitraum ausgesetzt wird. Dem 54-jährigen Homm wird Betrug bei Wertpapiergeschäften vorgeworfen. Ihm droht in den USA eine Haftstrafe von mehr als 200 Jahren.

    Dax baut nach US-Arbeitsmarktdaten Gewinne etwas aus

    Frankfurt/Main (dpa) - Die anhaltende Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt hat den Dax am Freitag weiter angeschoben. In seiner ersten Reaktion auf den monatlichen Bericht näherte sich der deutsche Leitindex mit einem Anstieg auf 9694 Punkte seinem Rekordhoch bis auf 100 Punkte. Zuletzt setzte er etwas zurück und lag noch mit 0,50 Prozent im Plus bei 9676 Punkten. Der MDax verbesserte sich um 0,42 Prozent auf 16 698 Punkte und der TecDax stieg um 0,48 Prozent auf 1276,48 Punkte. Für den EuroStoxx 50 ging es zuletzt um 0,42 Prozent aufwärts. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3700 (Donnerstag: 1,3771) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7299 (0,7262) Euro.

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