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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Draghi: EZB notfalls mit allen Mitteln gegen Mini-Inflation

    Frankfurt/Main (dpa) - Europas Währungshüter wollen sich notfalls mit allen Mitteln gegen eine anhaltend niedrige Inflation stemmen. «Der EZB-Rat ist sich einig, dass die EZB gegebenenfalls auch weitere unkonventionelle Maßnahmen im Rahmen ihres Mandats einsetzt wird, um die Risiken einer zu langen Periode niedriger Inflationsraten in den Griff zu bekommen», sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, am Donnerstag in Frankfurt. Draghi betonte, der EZB-Rat sehe trotz der zuletzt extrem niedrigen Teuerungsrate im Euroraum von 0,5 Prozent im März derzeit weiterhin nicht die Gefahr einer Deflation - also einem Preisverfall auf breiter Front, der die Konjunktur abwürgen könnte.

    Keine neuen Gespräche bei Lufthansa - Pilotenstreik geht weiter

    Frankfurt/Main (dpa) - Am zweiten Tag des umfassenden Pilotenstreiks haben sich die zerstrittenen Tarifparteien bei der Lufthansa nicht angenähert. Wie schon am Tag zuvor blieb es am Donnerstag an den deutschen Flughäfen ruhig, weil die meisten Passagiere rechtzeitig von den Flugabsagen gehört hatten. Auch am Freitag werden erneut Hunderte Flüge ausfallen, bevor Lufthansa am Samstag wieder möglichst schnell den Normalbetrieb erreichen will. Die Fluggesellschaft musste nach eigenen Angaben keine weiteren Flüge streichen über die bereits abgesagten 3800 Verbindungen hinaus. Man warte weiterhin auf ein neues Gesprächsangebot seitens der Lufthansa, erklärte der Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit (VC), Markus Wahl. Lufthansa erwartet hingegen nach Angaben einer Sprecherin Erläuterungen, wie die von der VC vorgeschlagene Deckelung der Kosten für die Übergangsrenten ausgestaltet werden könnte.

    EU-Parlament will Roaming-Gebühren bis Ende 2015 abschaffen

    Brüssel (dpa) - Für die Handynutzung und das mobile Internet-Surfen im europäischen Ausland sollen nach dem Willen des Europaparlaments demnächst keine Extrakosten mehr anfallen. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag in Brüssel dafür, diese Roaming-Gebühren bis zum 15. Dezember 2015 zu verbieten. Die EU-Kommission wollte die Gebühren erst zum 1. Juli 2016 abschaffen. Bis zu einer endgültigen Entscheidung dürften aber noch Monate vergehen: Die Pläne benötigen auch die Zustimmung der EU-Staaten. Der europäische Verbraucherverband Beuc begrüßte die Forderungen.

    Abhängigkeit deutscher Exporteure von Russland ist überschaubar

    Wiesbaden (dpa) - Deutschlands Exporteure sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur in überschaubarem Maß von Russland abhängig. Zwar sei Russland ein wichtiger Handelspartner für Deutschland. Bezogen auf die weltweiten Geschäftsbeziehungen der deutschen Exportwirtschaft halte sich die Abhängigkeit der Unternehmen von Russland aber in Grenzen. Darauf hat das Bundesamt angesichts der aktuellen Spannungen am Donnerstag in Wiesbaden hingewiesen. Nur rund jedes zehnte exportierende Unternehmen in Deutschland führt nach Angaben der Wiesbadener Behörde überhaupt Waren nach Russland aus. Für drei von vier dieser Firmen machen die Ausfuhren nach Russland demnach höchstens ein Viertel ihrer gesamten Exporte aus.

    Griechenland will schon bald die Rückkehr an die Finanzmärkte wagen

    Athen (dpa) - Was jahrelang als undenkbar galt, könnte für das hoch verschuldete Griechenland auf einmal innerhalb weniger Wochen möglich werden: die Rückkehr an die Finanzmärkte, um sich frisches Geld zu besorgen. «Wir wollen es so schnell wie möglich wagen», sagte eine hoher Funktionär des Athener Finanzministerium am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Analysten gehen davon aus, dass dies sogar noch vor den Europawahlen der Fall sein könnte, die in Griechenland am 25. Mai sind. Die Koalitionsregierung unter Premier Antonis Samaras wolle vor dem Wahlgang beweisen, dass das Land das Schlimmste überwunden habe. Vier Jahre nach der Flucht unter den Rettungsschirm internationaler Geldgeber wolle das Land endlich wieder auf eigenen Beinen stehen, heißt es in Athen.

    Tarifkonflikt bei Amazon: Verdi kündigt weitere Streiks an

    Berlin (dpa) - Im Tarifkonflikt bei Amazon hat Verdi dem Online-Versandhändler erneut mit Streiks in Deutschland gedroht. Die Gewerkschaft wolle weiter mit flexiblen Arbeitsniederlegungen für eine Tarifbindung für die mehr als 9000 Beschäftigten kämpfen, teilte Verdi am Donnerstag in Berlin mit. Damit reagierte die Gewerkschaft auf das vor kurzem von Amazon ausgeschlagene Angebot zu einem Spitzengespräch. Dies sei unverständlich und zeuge von «fehlendem Respekt», sagte Stefanie Nutzenberger, Verdi-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. Es sei eine große Chance vertan worden, den seit fast einem Jahr bestehenden Tarifkonflikt zu lösen.

    Dax legt nach EZB moderat zu - Leitzins bleibt unverändert

    Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat nach dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) moderat zugelegt. Die obersten Notenbanker der Eurozone hatten wie von Volkswirten erwartet den Leitzins am Donnerstag unverändert bei 0,25 Prozent gelassen. Der deutsche Leitindex fiel zunächst unter die Marke von 9600 Punkten, konnte sich dann aber wieder erholen und stand zuletzt am Nachmittag mit 0,03 Prozent im Plus bei 9626 Punkten. Der MDax gab derweil 0,09 Prozent auf 16 599 Punkte nach. Der TecDax verlor 0,08 Prozent auf 1271 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,30 Prozent. Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,37 (Vortag: 1,34) Prozent. Der Kurs des Euro fiel und notierte zuletzt bei 1,3733 Dollar.

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