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    Rheinland-PfalzDie Pollensaison hat begonnen: Birken machen Allergikern zu schaffen

    Tränende Augen, laufende Nasen, juckende Haut: Das erste frühlingswarme Wochenende des Jahres hat Allergiker in die Knie gezwungen - und der Pollenflug nimmt weiter zu.

    Vor allem die bei Betroffenen besonders unbeliebten Birkenpollen dürften sich in den kommenden Tagen aufgrund der milden Temperaturen vermehrt verbreiten, teilte der Deutsche Wetterdienst in Freiburg mit. Außerdem könne man in nächster Zeit vermehrt Eschenpollen beobachten.

    Besonders betroffen seien zunächst die warmen südlichen Gefilde, bevor mit leichter Verzögerung auch nördlich der Donau die Blüte beginnt. In der abklingenden Phase befänden sich mittlerweile Hasel und Erle. Wenn die Pollen dann Reaktionen auslösen, sollten Allerrgiker nicht einfach zu einem Nasenspray gegen Erkältung greifen: Ein solches Mittel darf nicht länger als sieben Tage genutzt werden - die Allergiebeschwerden dauern aber in der Regel länger an. Darauf weist die Bundesapothekerkammer hin.

    Besser geeignet sind Nasensprays mit Antihistaminika oder Kortison. Eine ständig laufende Nase sollte man gerade in der Pollensaison nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn dahinter kann sich Heuschnupfen verbergen. Unbehandelt kann er zu allergischem Asthma werden.

    Pollenallergikern machen auch manche Lebensmittel zu schaffen

    Manche Pollenallergiker bekommen Beschwerden, wenn sie Obst, Gemüse oder Nüsse gegessen haben: Etwa ein Kribbeln im Mund, Kratzen im Hals oder ein pelziges Gefühl auf der Zunge. Dahinter kann eine Kreuzallergie stecken. Darauf weist der Deutsche Allergie und Asthmabund (DAAB) in seiner Zeitschrift «Allergie konkret» (Ausgabe 1/2016) hin. Die Allergene mancher Pollen und Lebensmittel sind so ähnlich, dass das Immunsystem sie nicht auseinanderhalten kann.

    Birkenpollenallergiker vertragen etwa oft keine Hasel- oder Walnüsse, Karotten, verschiedene Sorten rohes Kern- und Steinobst, Kiwi sowie rohen Sellerie. Mögliche Alternativen sind laut dem DAAB zum Beispiel Pekan- oder Kokosnüsse, Brombeeren, Himbeeren, Bananen und Zitrusfrüchte sowie Radieschen oder Kohlrabi. Eine einheitliche Diät gibt es nicht. Was vertragen wird und was nicht, muss individuell angepasst werden. In einigen Fällen hilft es schon, das jeweilige Obst oder Gemüse zu kochen. dpa/jdl

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