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  • Deutsche Rodler hoffen auf perfektes Heimspiel

    Altenberg (dpa). Sechs Weltcup-Rennen, vier Siege - nach ihrem gelungenen Start in den Olympia-Winter wollen die deutschen Rodler beim Heimspiel in Altenberg nachlegen.

    «So ein Sieg gibt immer Selbstvertrauen. Ich weiß, dass ich gut drauf bin», blickt Natalie Geisenberger nach ihrem ersten Saisonerfolg am vergangenen Wochenende voller Zuversicht auf das erste Heimrennen des Winters. Heimischen Rückenwind erhoffen sich die deutschen Männer um den zweimaligen Weltmeister Felix Loch, die bislang im Dauer-Duell mit dem italienischen Ausnahmefahrer Armin Zöggeler das Nachsehen hatten und weiter auf ihren ersten Erfolg warten.

    «Ich bin sehr überrascht, dass der Auftakt so gut geklappt hat», sagt der 35 Jahre alte zweimalige Olympiasieger aus Südtirol, der in den ersten beiden Rennen des Olympia-Winters seine unglaubliche Erfolgsbilanz auf 47 Weltcup-Siege verbessern konnte. «Aber die Saison ist noch lang.» Herausforderer Loch verpasste bislang die Podestplätze und muss weiter auf seinen ersten Weltcup-Sieg warten. «Hoffentlich haben wir an diesem Wochenende mal Glück mit dem Wetter, damit es nicht wieder so ein verrücktes Rennen wird wie letzte Woche in Igls», sagt der 20-Jährige aus Berchtesgaden. Zurück auf das Podest will auch David Möller, dessen Fahrt am vergangenen Wochenende vom Winde verweht wurde und ihm nur den siebten Platz einbrachte.

    Nach ihrem Sieg von Igls und einem zweiten Platz ist für Vorjahressiegerin Geisenberger das Olympia-Ticket nur noch Formsache. Doch im Dauer-Wettrennen mit ihrer deutschen Konkurrentin Tatjana Hüfner will die 21-Jährige aus Miesbach nachlegen. «Altenberg ist eine Bahn, die mir eigentlich liegt», sagte die Vize-Weltmeisterin. Nach den jüngsten Wetter-Kapriolen geht auch Hüfner den Auftritt in Sachsen voller Optimismus an. «Ich freue mich, dass hier etwas winterliche Temperaturen herrschen. Dies ist ja ein kleines Heimrennen für mich», sagt die Oberwiesenthalerin.

    Nach ihren beiden Auftaktsiegen können die Doppelsitzer-Routiniers Patric Leitner/Alexander Resch wohl schon fest mit ihren dritten Winterspielen planen. «Wir wollen dem Bundestrainer nach Möglichkeit keine Chance geben, uns zu Hause zu lassen», schrieben die Olympiasieger von 2002 auf ihrer Homepage und gaben sich vor der dritten Weltcup-Station weiter angriffslustig. Nach zwei zweiten Plätzen ist auch für die Olympia-Zweiten André Florschütz/Torsten Wustlich das Vancouver-Ticket so gut wie sicher.

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