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  • Der Schumi-Coup: Gewinner und Verlierer

    Hamburg (dpa). Die Formel 1, Mercedes und noch einige mehr sind erstmal die Gewinner des Comebacks von Michael Schumacher. Doch auf der anderen Seite gibt es auch Verlierer, allen voran Nick Heidfeld.

    Der Mönchengladbacher hatte selbst auf das Formel-1-Cockpit bei Mercedes Grand Prix gehofft. Die Deutsche Presse-Agentur dpa zählt Gewinner und Verlierer des «Schumi»-Coups auf.

    GEWINNER:

    MERCEDES: Zu den kolportierten sieben Millionen Euro Jahresgehalt sagt Motorsportchef Norbert Haug, dass der mediale Gegenwert weltweit bereits jetzt leicht ein Hundertfaches dessen betrage. Auch wenn Kritik an dem Engagement aus Betriebsratsreihen laut wurde: Schumachers Werbewert ist immens, seine sportliche Vita einmalig.

    Norbert HAUG: Der Gedanke an Michael Schumacher in einem Silberpfeil hat den Mercedes-Motorsportchef über 15 Jahre lang nicht losgelassen. Drei Versuche schlugen fehl.

    Bernie ECCLESTONE und die FORMEL 1: Der Geschäftsführer darf sich die Hände reiben. Mit der Rückkehr des Rekordchampions wird das Interesse an der Königsklasse des Motorsports noch einmal einen gewaltigen Schub bekommen. Mehr Zuschauer, mehr Erlöse. «Es ist fantastisch», meinte Ecclestone zum «Comeback kid».

    Willi WEBER: Der Schumacher-Manager darf wieder die Marketing-Maschine anwerfen.

    Alle, DIE SCHUMACHER MÖGLICHERWEISE BESIEGEN WERDEN: Wer den Rückkehrer auf der Strecke hinter sich lässt, landet zumindest einen nicht zu verachtenden Prestigeerfolg.

    VERLIERER:

    Nick HEIDFELD: «Meine Zukunftsplanung und mein Ziel sind es, wieder gemeinsam mit Mercedes Erfolge einfahren zu können.» Das sagte der Mönchengladbacher anderthalb Wochen vor der Bekanntgabe des Schumacher-Comebacks. Nun steht Heidfeld ohne Rennstall da, sechs seiner deutschen Kollegen haben indes ein Cockpit.

    FERRARI: 14 Jahre lang stand Schumacher in Diensten der Scuderia, half maßgeblich beim Wiederaufbau des Teams zum Erfolgsrennstall. Die Roten konnten ihm keine entsprechende Offerte machen, beide Autos sind vergeben. Niederlagen gegen Schumacher im Silberpfeil wären ein «nationales Drama», befand «La Gazzetta dello Sport».

    Alle Favoriten, DIE SCHUMACHER AUF DER PISTE SCHLÄGT: Eine Niederlage gegen den dann 41-Jährigen dürfte doppelt wehtun. Insbesondere Titelaspiranten wie Sebastian Vettel im Red Bull oder Fernando Alonso im Ferrari.

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